Rainer Pfeffermann gewinnt vor Zivilkammer

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Rainer Pfeffermann

Kassel. Der frühere SPD-Bundestagkandidat Rainer Pfeffermann hat einen weiteren Sieg vor Gericht erzielt. Die achte Zivilkammer hat eine Klage von Pfeffermanns Ex-Geliebten und Parteifreundin zurückgewiesen, bestätigt Dr. Jürgen Kitzinger, Sprecher des Kasseler Landgerichts.

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Die 40-jährige Frau wollte vor der Zivilkammer 42.000 Euro einklagen, weil sie angeblich bei Pfeffermann als Wahlkampfhelferin angestellt war. Für diese Tätigkeit habe ihr der ehemalige Kandidat 3500 Euro (brutto) im Monat versprochen. Zwischen Mai 2008 und Mai 2009 habe das Arbeitsverhältnis aufgrund eines mündlichen Vertrags bestanden, hatte die Frau angegeben. Geld habe sie aber nie gesehen.

Das Gericht sei offenbar zu dem Ergebnis gekommen, dass solch eine vertragliche Vereinbarung nicht vorgelegen habe, sagt Pfeffermanns Anwalt Rainer Gutsche. Eine schriftliche Urteilsbegründung liege noch nicht vor.

Pfeffermann war im Frühjahr bereits vom Verdacht der sexuellen Nötigung zweier Frauen (darunter auch die Parteifreundin) vor der fünften Strafkammer freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft hat gegen diese Urteile Revision eingelegt. (use)

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