Verstärkt den Verkehr kontrollieren

Anlieger der Gahrenbergstraße: Schluss mit Raserei

Philippinenhof/Warteberg. Die Anwohner der Gahrenbergstraße, die Tempo-30-Zone ist, sind es leid: Rasende Autofahrer bringen Passanten in Gefahr (aber auch parkende Fahrzeuge) und erzeugten unerträglichen Lärm, so deren Auffassung.

Die ständigen Geschwindigkeitsüberschreitungen seien unerträglich, man werde dies nicht länger hinnehmen und verlange Abhilfe, ließen sie den Ortsbeirat Philippinenhof/Warteberg schriftlich wissen. Seitdem die Gahrenbergstraße saniert wurde, ist sie zu einer Rennstrecke der Luxusklasse geworden, zitierte Ortsvorsteher Stefan Markl aus dem Beschwerdebrief der Bürger. Sie kritisieren, dass die Stadt zu falschen Zeiten misst, etwa morgens um sieben Uhr, gerast werde aber vor allem nachmittags, hieß es.

Der Ortsbeirat diskutierte das Problem und die Anregungen der Anlieger, mutmaßte aber auch, dass wohl diese selbst gelegentlich zu schnell führen.

Im Gespräch zur Verbesserung der Situation waren ein zusätzliches Piktogramm auf der Straße, ein mobiles digitales Tempomessgerät, eine „Verkehrsberuhigung“, indem die Anlieger selbst versetzt parken, sowie eine neue Vorfahrtsregelung. Dies sei jedoch utopisch, komme schon nicht in Frage wegen der Busse, die sonst an jeder Einmündung halten und wieder anfahren müssten.

Der Ortsbeirat fordert mit seinem Beschluss die Stadt auf, an der Gahrenbergstraße jetzt verstärkt den Verkehr zu kontrollieren. Und zwar am Nachmittag bis in die Abendstunden und samstags um die Mittagszeit.

Außerdem will er wissen, ob an der Gahrenbergstraße das in der Stadt „wandernde“ digitale Tempomessgerät aufgestellt werden kann. (pom)

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