Umwelt- und Gartenamt: Morsche Bäume am Wanderweg gefährden Passanten

Pappeln werden bald gefällt

Klaus Harbusch

Philippinenhof / Warteberg. Die rund 30 Pappeln am Wanderweg am Warteberg zur Ahna hin im Bereich der Pariser Mühle muss der Eigentümer des Betriebes so bald wie möglich fällen lassen. So informierte Klaus Harbusch, beim Umwelt- und Gartenamt zuständig für die Baumpflege, jetzt den Ortsbeirat Philippinenhof/Warteberg während dessen jüngster Sitzung.

Hintergrund: Die morschen Bäume ragen über den Weg und den Mühlengraben hinweg und gefährden Passanten, darum habe er den Weg im Frühjahr sperren müssen, bestätigte Harbusch. Er warnte davor, ihn während der Sperrung trotzdem zu nutzen, wie es immer wieder geschehe.

Ein Sitzungsbesucher kritisierte heftig die Fällung der rund 50 Jahre alten Pappeln. Harbusch sagte, die Bäume, von Pilz befallen, seien nicht mehr standsicher, innen hohl, die Zweige morsch und brüchig, eine Kronenpflege nicht möglich. Sie stellten eine Gefahr dar. Die Untere Naturschutzbehörde habe dem Mühlenbetreiber die Genehmigung zum Fällen erteilt, was dieser tun werde, betonte der Behördenvertreter.

Kritisiert wurde auch die Fällung anderer Bäume in dem Stadtwald. Wie mit einer Kettensäge sei man hindurchgegangen, und es seien Staustufen entstanden, bemängelten einige Bürger. Die Bäume würden aus Kostengründen nicht weggeräumt, stelle Harbusch klar. Der Wald werde sich erholen, das Wachstum jetzt angeregt.

Anschließend beriet der Ortsbeirat über die Verteilung seiner Dispositionsmitteln zur Pflege der Grünanlagen. Das Gremium will dem Umwelt- und Gartenamt 1600 Euro für zwei Bäume zur Verfügung stellen. Sie sollen auf dem Grünstück im unteren Teil des Philippinenhöfer Wegs gegenüber dem Lebensmittelmarkt gepflanzt werden. (pom)

Archivfoto: Koch

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