Eröffnung vermutlich im Frühjahr 2019

Nach Schließung des Rokkeberg in Kassel: Jetzt kommt Weinbar Eno

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Im neuen Jahr soll renoviert und umgebaut werden: Gianluca Magnesa (La Cantina; Eno) hat einen Mietvertrag für die Räume des früheren Konzept-Cafés Rokkeberg am Goethestern unterschrieben.

Das Rokkeberg ist weg, nun kommt etwas Neues: Am Goethestern plant Gastronom Gianluca Magnesa einen weiteren Standort seines Weinbar-Konzepts Eno. 

Viele haben Ende September 2018 die Schließung des beliebten Konzept-Cafés Rokkeberg in dem prächtigen Jugendstil-Eckhaus Nr. 67 an der Goethestraße bedauert. Jetzt gibt es neue Pläne, die Räumlichkeiten wieder zum gastronomischen Treffpunkt mit Wohnzimmer-Charakter zu machen – und das auch in den Abendstunden.

Gianluca Magnesa, der Betreiber des Restaurants „La Cantina“ an der Wilhelmshöher Allee sowie der kleinen Weinbar Eno an der Friedrich-Ebert-Straße, hat einen Mietvertrag ab dem kommenden Jahr für das frühere Rokkeberg unterschrieben, wie er der HNA bestätigte. Sein Plan: Das Eno-Konzept, das mit Wein, Tapas und zwangloser Atmosphäre seit 2017 bestens läuft, soll am Goethestern einen großen Bruder bekommen. „Der neue Laden wird ebenfalls Eno heißen“, kündigt Magnesa an.

Im Lauf des ersten Quartals 2019 will der 43-jährige Gastronom die Räume komplett renovieren und umbauen lassen. Vorn in den Eingangsbereich solle zusätzlich zur Bar eine offene Küche installiert werden. Das frühere Rokkeberg solle weiterhin tagsüber als Café funktionieren, aber mittags und abends ergänzt durch eine unkomplizierte, aber durchaus feine Auswahl an Bistro-Gerichten. Der Einrichtungsstil soll nach Magnesas Vorstellungen in die Richtung seiner Weinbar an der Friedrich-Ebert-Straße gehen. Bevor der Umbau im Rokkeberg beginnt, „machen wir aber noch eine Baustellenparty“. Mit der Eröffnung sei dann nach heutigem Stand voraussichtlich für Ende April oder Mai 2019 zu rechnen.

Karte: Hier kommt das neue Eno hin

Parallel will sich Gianluca Magnesa 2019 allmählich von seiner „Cantina“ verabschieden. „Ich möchte in Zukunft gern freier arbeiten“, sagt der ausgebildete Sommelier und frühere Musiker, der seit 1996 in Kassels Gastronomie selbstständig ist. Er glaube, dass die Zukunft dieses Geschäfts auf lange Sicht weniger in großen Menüs und teuren Weinen liege, sondern in zwanglosen und doch atmosphärischen Lokalen, die von Gästen aller sozialen Gruppen gern aufgesucht werden und wo nichtsdestotrotz Speisen auf qualitativ hohem Niveau angeboten werden.

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In seinem Eno sehe er seit rund eineinhalb Jahren, wie gut so etwas angenommen werde, sagt Magnesa. Nicht nur für die Gäste, auch für Küche und Service seien solche Konzepte entspannter als die Rahmenbedingungen eines gehobenen Restaurants. Mit seinem künftigen Lokal am Goethestern will Gianluca Magnesa nach eigenen Angaben verbinden, was sich an seinen beiden bisherigen Gastro-Standorten bewährt hat.

Auch für die Räumlichkeiten des Restaurants „La Cantina“ an der Wilhelmshöher Allee zeichnet sich ab, dass sie mit einem anderen Pächter gastronomisch weiterbetrieben werden. Nähere Einzelheiten dazu sind derzeit allerdings noch nicht in Erfahrung zu bringen.

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