Belag löste sich auf Rot-Kreuz-Krankenhaus

RP: Platten flogen wohl doch vom Rot-Kreuz-Krankenhaus-Landeplatz

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Auf Pettenkoferstraße gelandet: Zwei Platten wurden von Anwohnern gefunden. Mitarbeiter des Regierungspräsidiums wollen untersuchen, ob sie vom Hubschrauberlandeplatz auf dem Rot-Kreuz-Krankenhaus stammen.

Kassel. Die Bitumenstücke, die Anwohner kürzlich auf der Pettenkoferstraße (Wehlheiden) gefunden haben, stammen vermutlich doch vom Hubschrauberlandeplatz auf dem Rot-Kreuz-Krankenhaus. Das erklärte Michael Conrad, Sprecher des Regierungspräsidiums (RP) Kassel.

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Zuvor hatten Mitarbeiter des Verkehrsdezernats des RP die beiden Stücke (50 mal 60 Zentimeter und ein mal ein Meter) untersucht. Nachdem ein Anwohner dem RP gemeldet hatte, dass zwei Stücke aus Bitumen auf die Straße geflogen waren, war der Hubschrauberlandesplatz vergangenen Donnerstag bis Freitag gesperrt worden. Laut Conrad wurde der Bitumenbelag vom Dach des Krankenhauses entfernt, damit wieder geflogen werden konnte.

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Der Belag war erst im Herbst verlegt worden. Die Experten mutmaßen, dass ein Kälteinbruch die Haftung des Bitumen an der Grundfläche beeinträchtigt hat, sagt Conrad. Es könnte auch sein, dass sich die Stücke infolge von Schneeräumarbeiten oder durch Enteisungsmittel lösen konnten und durch den Rotordruck auf die Straße flogen. Es habe keine Gefahr bestanden, dass durch die Stücke ein Unfall mit dem Hubschrauber passiert. Allerdings hätte es für Autofahrer und Fußgänger gefährlich werden können, sagt der RP-Sprecher.

Ende März wird der Landeplatz geschlossen. Dann soll ein neuer gebaut werden. (use)

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