Espenauer Kulturtage wollen intime Atmosphäre bieten - Start des Programms in sechs Wochen

Wie ein Platz in der ersten Reihe

Nur noch sechs Wochen: Auf die Espenauer Kulturtage soll ein neues Werbebanner aufmerksam machen, das an der B 83 bei Burguffeln aufgestellt und hier vor dem Vereinshaus am Wickehof von den Kulturtage-Sponsoren präsentiert wird. Die Aufnahme zeigt (von links) Horst Wanik (Stadtsparkasse Grebenstein), Dieter Michel und Werner Merkel (Sparkassen Versicherung), Peter Siemon (Kasseler Sparkasse), Klaus Oerde (Kulturverein Espenau), Udo Förster (Eon Mitte), Bürgermeister Michael Wielert, Helmut Wenzel (Waldhotel Schäferberg), Wulf Schmidke (Firma Fehr) und Axel Brandt (Waldhotel Schäferberg). Foto: Binienda-Beer

Espenau. Unter den Veranstaltungsorten sommerlicher Kulturfestivals in der Region nimmt Espenau den Platz der kleinen Schwester von Städten wie Kassel, Vellmar oder Wolfhagen ein. Dennoch: In der Regie von nur 25 Ehrenamtlichen aus dem Kulturverein kommt die Gemeinde mit den Espenauer Kulturtagen seit vielen Jahren groß raus.

Um das in Güte und Umfang regelmäßig beeindruckende Programm weiß das Stammpublikum längst. Das schätzt außerdem die Kulisse des Wickehofes mit seiner familiären Atmosphäre und der kleinen Bühne vor maximal 120 Stühlen, wo die auftretenden Künstler zum Greifen nahe erscheinen. Vom 14. August bis 16. September ist es wieder so weit: 13 Veranstaltungen in vier Wochen bieten eine abwechslungsreiche Mischung verschiedener Kulturgenres.

Der Vorverkauf läuft auf vollen Touren. Ein Viertel der Eintrittskarten ist nach Auskunft des Kulturvereinsvorsitzenden, Espenaus Bürgermeister Michael Wielert, bereits in den Händen erwartungsvoller Besucher.

Los geht’s mit den 8. Espenauer Kulturtagen am Sonntag, 14. August, ab 14 Uhr, wenn der Kulturverein in den Wickehof einlädt. Reichlich Musik wird es geben und viel Spaß mit den Karnevalisten Birgit Schmitt und Rüdiger Kühneweg.

Letzte Chance

Eine letzte Chance soll das Rock-Festival im Steinbruch erhalten, das zweimal in Folge viel zu wenige Fans anlockte. 300 waren es im vergangenen Jahr, für die Kostendeckung müssen es mindestens 500 Besucher sein. Denn „Rocken, bitte!“ mit einem halben Dutzend Bands verschlingt nach Angaben Wielerts immerhin etwa die Hälfte des Gesamtbudgets.

Die Rocknacht ist das einzige Kulturtage-Sorgenkind. „Ansonsten sind wir mit der Entwicklung sehr zufrieden“, sagt Wielert und verweist auf eine stetige Entwicklung bei Besucherzahlen (von ursprünglich 500 auf inzwischen 2000), beim Programmumfang (die Veranstaltungen haben sich seit Beginn der Kulturtage verdoppelt) und bei den Sponsoren.

Die stemmen das Gesamtbudget von knapp 25 000 Euro zu mehr als einem Drittel. Acht regionale Wirtschaftsunternehmen und Institutionen unterstützen das Vier-Wochen-Festival.

Von Dorina Binienda-Beer

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