Gelände der ehemaligen Steul-Schule

Neuen Wohnraum schaffen: Platz für junge Familien

Birgit Schwarze

Forstfeld. Das Areal, wo derzeit noch die ehemalige Heinrich-Steul-Schule steht, könnte zu einer Art neuem Herzstück des Stadtteils Forstfeld werden.

Es könnte neue Wohn- und Lebensqualität bringen, den Bedarf nach zusätzlichem Wohnraum für kleinere und mittlere Einkommen decken und das gesamte Quartier mit seinem Gartenstadtcharakter aufwerten. So jedenfalls sehen es Stadtbaurat Christof Nolda, Birgit Schwarze vom Planungsamt und der Ortsbeirat Forstfeld.

Ihm erläuterten während seiner jüngsten Sitzung Nolda und Schwarze vier Optionen für eine mögliche Bebauung des Geländes. Ausdrücklich stellten sie klar, dass es sich nicht um Planungen, sondern um denkbare Varianten handelt. Ein Interessent für das 10.000 Quadratmeter große Grundstück müsse auch erst noch gefunden werden.

Eine Mischvariante mit viel Grün, Spielmöglichkeiten, mit barrierefreien Wohnungen ebenso wie mit Sozialwohnungen und Reihenhäusern für junge, alte und behinderte Menschen, für Familien und Singles und einem Stadtteiltreffpunkt mit verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten könnte sich der Beirat am ehesten eine Planung vorstellen.

Mit einem solchem Baukonzept könne man die Überalterung des Forstfelds auffangen, fördere zugleich die Ansiedlung junger Familien und die soziale Durchmischung der Forstfelder Bürger.

Wenn die Schule abgerissen wird, sieht die erste Variante sechs Häuser in zwei Riegeln mit 70 Wohnungen vor, dazu ein Quartiersplatz. Variante zwei mit 54 Wohneinheiten erschließt mit einer Stichstraße und geht von Reihen- und Mehrfamilienhäusern aus. Variante drei arbeitet mit Grün- und Spielflächen und 33 Reihenhäusern. Charakteristikum von Variante vier wäre ein kleiner Stadtpark zu den Häusern. Zusätzlich zum Häschenplatz ließe sich eine Art neue Stadtteilmitte schaffen.

Da alles noch offen sei, sind auch neue Varianten oder Kombinationen denkbar, betonten Nolda und Schwarze.

Sie erklärten, die Lage des ehemaligen Schulgeländes sei für eine künftige Bebauung ideal, weil zentral und gut erschlossen, mit Kindergärten, Schule und Geschäften in der Nähe.

Auf jeden Fall müsse es Angebote für die Senioren der Siedlergemeinschaften, für sozial Schwächere und für sozial starke Bürger geben, kam es aus dem Beirat. In der Diskussion fiel der Name der GWG.

Stadt macht Auflagen

Zu seiner Befürchtung, dass ein künftiger Investor, den Nolda nicht nannte, alle baulichen Vorgaben mache, erklärte er, es werde immer verhandelt, außerdem mache die Stadt Auflagen, etwa zur Errichtung eines Stadtteiltreffpunkts. Fotos: Archiv/privat:nh

Von Sabine Oschmann

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