Goethe und der Ginkgo

Poetischer Rundgang zu Bäumen und Pflanzen am Sonntag in der Karlsaue

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Farbenpracht spiegelt sich im Wasser: Am Pfingstsonntag kann man sich noch an den Frühjahrsblühern auf der Blumeninsel Siebenbergen erfreuen.

Kassel. Eine alte Weide trauert, Dürr und fühllos in den Mai, Eine alte Hütte kauert, Grau und einsam hart dabei.“ Diesen Vers von Rainer Maria Rilke werden Auszubildende der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) am kommenden Sonntag, 19. Mai, auf der Blumeninsel Siebenbergen in der Karlsaue vortragen.

MHK und Gärtnermeister Karl-Heinz Freudenstein laden ab 11 Uhr zu einem Gedichtvormittag zu den Bäumen der Insel Siebenbergen ein. Während Freudenstein den Besuchern Wissenswertes über die Bäume erzählt, tragen die Gärtner-Azubis passende Gedichte vor. Goethe hat etwas zum Ginkgo gedichtet, Mörike zur Buche und Clemens von Brentano hat dem Efeu schöne Worte gewidmet.

20.000 Frühjahrsblüher

Zudem können sich die Besucher noch über die 20.000 Frühjahrsblüher freuen, die die Insel in einen Farbenteppich verwandelt haben. Normalerweise würden die Frühjahrsblumen vor Pfingsten entfernt, sagt Freudenstein.

Da der Winter aber so lange gedauert hat und Pfingsten relativ früh liegt, kann man sich immer noch an Vergissmeinnicht, Stiefmütterchen und Ranunkel erfreuen. (use) Gedichteführung am Sonntag, 19. Mai, 11 Uhr, Siebenbergen, Eintritt: 3 Euro plus 3 Euro Führungsgebühr, Eintritt für Studenten 2 Euro, Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt.

Bilderstrecke: Fotos von der Blumeninsel Siebenbergen

Fotos vom Natur-Idyll: Blumeninsel Siebenbergen

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