Pokalderby ist Risikospiel: Polizei setzt auf Fan-Trennung

Kassel. Das Halbfinale im Hessenpokal zwischen dem KSV Hessen Kassel und Kickers Offenbach, das am Dienstag, 24. April, um 18.30 Uhr im Auestadion angepfiffen wird, wird von der Polizei als Risikospiel eingestuft.

Für beide Teams geht es um den Einzug ins Finale und die damit verbundene Aussicht, noch einen Platz im DFB-Vereinspokal der kommenden Saison zu ergattern.

Zu dem Spiel werden nach Angaben von Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch 3000 Zuschauer erwartet. Aus Offenbach werde mit 60 bis 80 Risikofans gerechnet. Auf Kasseler Seite erwartet die Polizei etwa 100 Risikofans. „Die Polizei setzt bei dem Einsatz wie bei den vorangegangenen Spielen dieser Kategorie auf eine konsequente Trennung der gegnerischen Fangruppen“, sagt Polizeirat Marco Bärtl.

Deshalb werde der Durchgang zwischen der Eissporthalle und dem Auestadion wieder gesperrt, um ein Aufeinandertreffen der rivalisierenden Gruppen zu unterbinden. Der Parkplatz zwischen Eissporthalle und dem Clubhaus an der Damaschkestraße wird nur für Einsatzfahrzeuge und Inhaber von VIP-Karten frei sein.

„Die Problemfans beider Clubs haben am Dienstag mal wieder die fantastische Gelegenheit zu zeigen, dass ihnen die Stimmung und das Pokalspiel wichtiger sind als eine mögliche Konfrontation mit den Anhängern des anderen Vereins“, sagt Bärtl. (use)

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