Polizei findet ein Kilo Marihuana bei Durchsuchung

Kassel. Die Kasseler Polizei hat bei einer Wohnungsdurchsuchung fast ein Kilogramm Marihuana und mehr als 35.000 Euro sichergestellt.

Nach Angaben von Polizeisprecher Michael Lange war den Rauschgiftfahndern der Kasseler Kripo Anfang des Jahres ein mutmaßlicher Drogendealer ins Netz gegangen. Der 29-jährige Mann steht im Verdacht, im vergangenen Jahr mehrfach gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen zu haben, indem er mit Drogen gehandelt habe.

Erst vor einigen Tagen hätten die Polizisten mit richterlichem Beschluss die Wohnung, das Auto und die Geschäftsräume des 29-Jährigen durchsuchen dürfen. Ein Rauschgiftspürhund führte die Fahnder dann zu den Verstecken in der Wohnung.

Im Bereich des Kellerabgangs habe der Mann zwei Haschisch-Platten mit einem Gesamtgewicht von knapp 300 Gramm versteckt. Auf den Dachboden hätten die Fahnder eine Tüte mit fast einem Kilogramm Marihuana entdeckt. Außer den Drogen beschlagnahmten die Ermittler 35 000 Euro und sieben Funktelefone. Es bestehe der Verdacht, dass das Geld aus Drogengeschäften stammt und die Telefone zur Vorbereitung und Abwicklung der Straftaten benutzt worden waren.

Der Mann wurde vorläufig festgenommen, musste aber nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt werden.

Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln nun wegen Besitz und Handels von Rauschgift in nicht geringer Menge. (use)

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