Brief am Mittwoch gefunden

Polizei gibt nach Terror-Drohschreiben erneut Entwarnung

Kassel. Nachdem ein anonymes Drohschreiben, das am Mittwoch in Kassel gefunden worden ist, für Verunsicherung gesorgt hat, gibt die Kasseler Polizei erneut Entwarnung.

Aus dem anonymen Schreiben folge keine konkrete Gefahr, sagt Polizeisprecher Torsten Werner.

Nach wie vor gebe es auch noch keine konkreten Hinweise auf den Verfasser der Drohung. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten dauerten an.

In dem Drohbrief, den ein Fahrgast am Mittwochmorgen im Wartehäuschen der Endhaltestelle „Wilhelmshöher Park“ gefunden und anschließend einem Tramfahrer übergeben hatte, wird für „Samstag Mitte März“ ein Blutbad in der Kasseler Innenstadt angekündigt. Für Allah solle Blut vergossen werden, heißt es in der Drohung.

Die Beamten des Staatsschutzes beim Polizeipräsidium Nordhessen hatten gemeinsam mit Experten für Polizeipsychologie aus Wiesbaden das Schreiben bewertet und waren zu dem Ergebnis gekommen, dass keine konkrete Gefahr bestehe.

In dem Schreiben, das offenbar den Eindruck erwecken soll, dass es von islamistischen Terroristen verfasst worden ist, war auch zu lesen, dass eine Straßenbahn ein Ziel sein könnte.

Auf den Fahrplan der Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) hat das keinen Einfluss. „Nach Rücksprache mit der Polizei Kassel wird unser Betrieb wie an jedem Samstag laufen“, so Sprecherin Heidi Hamdad.

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