Nacht endet in Ausnüchterungszelle

Betrunkene bringen sich in Gefahr - Polizei verhindert Schlimmeres

Ein Polizist und ein Blaulicht.
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Polizei Kassel: Zwei Betrunkene in Ausnüchterungszelle eingeliefert (Symbolbild).

In Kassel gefährdeten sich gleich zwei betrunkene Personen selbst. Die Polizei Kassel musste eingreifen, um Schlimmeres zu verhindern.

Kassel - Der Dienstagabend und die Nacht zum Mittwoch endeten für eine 51-jährige Frau und einen 63-jährigen Mann unabhängig voneinander in einer Ausnüchterungszelle des Polizeipräsidiums. Der vorausschauenden Fahrweise mehrere Verkehrsteilnehmer sei es in beiden Fällen zu verdanken gewesen, so Polizeisprecherin Ulrike Schaake, dass die zwei stark betrunkenen Personen nicht zu Schaden kamen.

Auf die 51-jährige Frau aus Kassel waren Polizisten gegen 19.40 Uhr bei ihrer Streifenfahrt in der Innenstadt aufmerksam geworden. Sie habe bei hohem Verkehrsaufkommen mitten auf der Sternkreuzung gestanden und habe wild mit ihren Armen gestikuliert. Von den Beamten auf die gefährliche Situation angesprochen zeigte sie sich völlig uneinsichtig, sodass die Polizisten die erheblich alkoholisierte Frau von der Straße holen mussten. Einen Atemalkoholtest verweigerte sie. Die Streife brachte die Kasselerin in den Polizeigewahrsam, wo sie ihren Rausch ausschlafen konnte.

Der in Höhe des Willy-Brandt-Platzes (Bad Wilhelmshöhe) mitten auf der Straße liegende 63-jährige Mann rief die Polizei gegen 1.45 Uhr auf den Plan. Mehrere Autofahrer waren zu seinem Glück noch rechtzeitig auf ihn aufmerksam geworden und hatten sofort den Notruf gewählt. Beamte holten den Mann aus Witzenhausen, der kaum aufstehen und sich auf den Beinen halten konnte, umgehend von der Fahrbahn. Ein Atemalkoholtest lieferte dann die Erklärung für seinen Zustand: Der 63-Jährige hatte 2,7 Promille intus. Auch er musste zur Ausnüchterung in die Gewahrsamszelle gebracht werden.  (use)

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