Betrunkener belästigt Reisende: Polizei muss Unruhestifter aus dem ICE holen

Kassel. Des Zuges verwiesen wurde am Montagnachmittag ein 39-jähriger Fahrgast, der im ICE von Frankfurt nach Kassel für Ärger gesorgt hatte. Nur mit Hilfe der Bundespolizei, die den Mann schließlich fesseln musste, gelang es, den Luxemburger im Bahnhof Wilhelmshöhe aus dem Zug zu holen.

Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Kassel hatte der betrunkene 39-Jährige andere Fahrgäste belästigt und sich mit dem Schaffner auf eine verbale Auseinandersetzung eingelassen. Weil er der Aufforderung zum Aussteigen beim Halt in Kassel gegen 17.10 Uhr nicht nachkam, wurde die Bundespolizei zur Hilfe gerufen.

Auch den Polizisten gegenüber war der Unruhestifter nicht einsichtig, so dass die Beamten schließlich Gewalt anwenden mussten, berichtet Bundespolizeisprecher Benny Roob. Der Mann habe massiven Widerstand geleistet, wobei sich ein Polizist eine Prellung an der Hand zuzog.

Ein Atemalkoholtest bei dem 39-Jährigen ergab 1,94 Promille. Der Luxemburger verbrachte daraufhin einige Stunden in der Ausnüchterungszelle und durfte, nachdem er sich beruhigt hatte, seine Reise fortsetzen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen die Polizei eingeleitet. (rud)

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