Polizei warnt vor Erpressung

Bombendrohung per Email: Neue Betrugsmasche greift bei Firmen in Nordhessen um sich

Programmiersprache in Grün auf Computer. Symbolbild
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In Kassel grassierte eine Email-Betrugsmasche. Firmen enthalten Bombendrohungen. 

In Nordhessen und Kassel grassiert eine Email-Betrugsmasche: Unbekannte erpressen Firmen mit Bombendrohungen und fordern Geld in Bitcoin.

Kassel - Die Kasseler Polizei warnt vor einer überregional auftretende Erpressungsmasche per E-Mail, die derzeit auch in Nordhessen grassiert. In den vergangenen Tagen haben sich bereits mehrere Firmen aus der Region bei der Polizei gemeldet, bei denen eine solche E-Mail eingegangen ist, teilt Polizeisprecher Matthias Mänz mit.

In diesen Mails fordern Unbekannte die Überweisung von Bitcoins, meistens im Wert von 20 000 US-Dollar - anderenfalls werde man innerhalb einer gewissen Zeit eine in den Firmenräumen deponierte Bombe explodieren lassen. Die Kriminalpolizei führt nun die Ermittlungen zu diesen Erpressungen, die bislang im Kreis Waldeck-Frankenberg sowie in Stadt und Landkreis Kassel angezeigt wurden.

Bei den bislang bekannten Fällen aus der Region sei es weder zur Überweisung der geforderten Summe durch die Geschäftsleute noch zur Explosion einer Bombe gekommen. Dem Polizeipräsidium Nordhessen würden darüber hinaus keinerlei Hinweise darauf vor, dass in einem der nordhessischen Fälle tatsächlich eine Gefahr bestand. Nach derzeitigen Erkenntnissen würden diese E-Mails momentan bundesweit massenhaft versendet.

Nichtsdestotrotz werde Firmen bei Erhalt einer solchen E-Mail dazu geraten, sich zeitnah mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Dringend abgeraten wird davon, den Forderungen nachzukommen und Überweisungen vorzunehmen. (use)

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