Fünffensterstraße in Kassel

Eskalierter Streit: Zielte Mann mit Waffe auf Gegner?

Polizei-Einsatz in der Fünffensterstraße in Kassel. Polizisten in Masken stehen um mehrere Polizeiwagen herum.
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In Kassel haben zwei Männer einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Kontrahent feuerte seine Schreckschusswaffe mehrmals ab.

In Kassel ist am helllichten Tag ein Streit eskaliert. Nachdem zwei Kontrahenten aufeinander losgegangen waren, zog der Jüngere eine Waffe - und drückte ab.

  • In Kassel ist ein Streit zwischen zwei Männern am helllichten Tag eskaliert.
  • Nach einem Wortgefecht waren die beiden Kontrahenten aufeinander losgegangen.
  • Der jüngere Schreihals zog nach kurzer Zeit eine Waffe und schoss.

Update vom Dienstag, 07.07.2020, 14.29 Uhr: Nach aktuellen Angaben des Polizeipräsidiums Nordhessen dauern die Ermittlungen in dem Fall weiterhin an. Zwei Männer waren am Samstag (04.07.2020) in der Fünffensterstraße in Kassel infolge eines Wortgefechts aufeinander losgegangen, einer von ihnen zog daraufhin sogar eine Waffe. Zahlreiche Meldungen seien daraufhin am Samstagmorgen (04.07.2020) bei der Polizei eingegangen.

Wie die Beamten mitteilen, wurden beide Männer nach der Ausnüchterung wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihnen drohe ein Verfahren bezüglich Bedrohung und gegenseitiger Körperverletzung. Ob der Schütze mit der Waffe auf seinen Gegner gezielt und nicht getroffen hatte, ist weiterhin nicht bekannt. Dazu müssten laut Angaben der Polizei zunächst die Zeugenaussagen ausgewertet werden.

Erstmeldung: Streit mit Waffe in der Fünffensterstraße eskaliert

Kassel - Am Samstagmorgen (04.07.2020) mussten mehrere Einsatzkräfte der Kasseler Polizei in die Fünffensterstraße in der Kasseler Innenstadt eilen. Der Grund: Gegen 9.50 Uhr war ein Streit zwischen einem 25-Jährigen und einem 30-jährigen Mann eskaliert. Das teilt das Polizeipräsidium Nordhessen mit.

Die Schreihälse gingen nach einem Wortgefecht aufeinander los. Nach kurzer Zeit zog der jüngere Mann aus Kassel auf einmal eine Schreckschusswaffe - und drückte mehrmals ab.

Streit in Kassel: Schütze traf seinen Kontrahenten nicht

Sein Kontrahent aus Schwalmstadt hatte Glück: Denn die Patronen landeten im Asphaltboden. So überstand der 30-Jährige den Angriff unverletzt. Auch unbeteiligte Personen kamen mit weniger als einem blauen Auge davon. Sie zogen sich keine Verletzungen zu. Ob der Schütze mit der Waffe auf seinen Gegner gezielt und nicht getroffen hatte, ist bisher nicht bekannt.

Laut Polizei waren umgehend mehrere Einsatzkräfte vor Ort, um dem eskalierten Streit in Kassel so schnell wie möglich ein Ende zu machen - mit Erfolg: Die beiden Männer wurden voneinander getrennt und von den Beamten vorläufig festgenommen. Zudem konnten die Einsatzkräfte die Schreckschusswaffe nach kurzer Zeit finden und sicherstellen. Beide Personen waren laut Polizei alkoholisiert. Die Beamten des Polizeireviers Mitte in Kassel haben die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Kassel: 60-Jähriger zieht nach einem Streit mit drei Jugendlichen eine Waffe

Erst vor wenigen Tagen war es in Kassel zu einem Streit* mit einer Waffe gekommen. Ein 60 Jahre alter Mann setzte sich alkoholisiert in eine Tram der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG). Gegen 20.45 Uhr geriet er in einen Streit mit drei Jugendlichen. Der Grund: Sie sollen ohne Corona-Masken in der Tram mitgefahren sein. Als der Streit eskalierte, zog der 60-Jährige eine Schreckschusswaffe.

In einem anderen Fall in Kassel mussten zwei Kinder in den Lauf einer Waffe* blicken: Ein Unbekannter hatte die Zehnjährigen in einer Unterführung in Kassel-Bettenhausen bedroht. Sie sollten ihm ihr Geld aushändigen. Die Diebesbeute fiel gering aus.

Raub in Kassel: Zwei Täter haben einen Geschäftsmann mit einer Waffe bedroht. Die Räuber konnten fliehen.

In Kassel kommt es zu einem Raub. Männer helfen der Diebin unabsichtlich bei der Flucht. Die Polizei sucht Zeugen. Ein Busfahrer aus Kassel will einem Mann bei der Suche nach seinem Handy helfen und wird mit einer Waffe bedroht.

Ein Mann aus Kassel rastet in der Straßenbahn aus und schreit ausländerfeindliche und faschistische Parolen. Die Polizei ermittelt.

(Jan-Frederik Wendt) *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnezwerkes.

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