Forderung: Stadt soll Zufahrt für Autos sperren und Weg für Rollstuhlfahrer anlegen

Poller für die Prinzenquelle

Kirchditmold. Poller und ein neues Verbotsschild sollen sicherstellen, dass Autos nicht mehr bis zur Prinzenquelle auf Höhe von Ochsenallee  und Nussallee vorfahren können. Zu viel Verkehr störe die Ruhe und den Erholungscharakter des Gebietes – trotz des Schildes, das derzeit die Durchfahrt zur Prinzenquelle verbietet. Dies stellte der Ortsbeirat Kirchditmold während seiner jüngsten Sitzung fest.

Immer wieder führen Autos bis in den Bereich der Prinzenquelle vor und stellten dort ihre Fahrzeuge ab, lautet die Kritik. Dieser Verkehr störe erheblich, hieß es.

Darum möchte der Beirat, dass die Stadt in dem Bereich vor der Prinzenquelle für Verkehrsberuhigung sorgt. Das Gremium schlägt ein neues Schild vor mit der Aufschrift „Zufahrt nur zu den Grundstücken Ochsenallee frei“. Außerdem soll am Ende des letzten Grundstücks die Weiterfahrt durch zwei Poller verhindert werden, so, wie es auch am Ende der Straße Zum Berggarten der Fall ist.

Der gesamte Bereich um die Prinzenquelle soll schöner gestaltet werden. Der Brunnen soll gereinigt und die fehlende Kugel ersetzt werden. Um den Brunnen herum sollen Kies und Pflastersteine für einen schöneren Anblick sorgen. Ob die Bänke abgebaut oder teilweise erneuert werden, sei noch offen, berichtete Ortsbeiratsmitglied Dr. Hermann Flux von einer Ortsbesichtigung.

Ein anderes Anliegen des Ortsbeirats ist die Ausbesserung von Straßen und Wegen im Stadtteil. Er bittet die Stadt, das Stück zwischen Hochzeitsweg und VfL-Vereinshaus instand zu setzen. Außerdem soll im Bereich vor der Prinzenquelle ein Streifen für Rollstuhlfahrer hergestellt werden.

Schließlich möge die Stadt im Bereich von der Zentgrafenstraße bis Hellebrechtsweg einen Radweg entlang und neben dem vorhandenen Bürgersteig anlegen. Der Ortsbeirat will zu den Projekten gehört werden und sich, wenn die Stadt Kostenvoranschläge erstellt hat, an der Finanzierung beteiligen.

Von Sabine Oschmann

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