Potash erneuert Übernahmeangebot an K+S

Kassel. Der kanadische Düngemittelriese Potash hat am Freitag sein freundliches Übernahme-Angebot für den Kasseler Kali- und Salzproduzenten K+S erneuert, den Preis je Aktie jedoch bei 41 Euro belassen.

K+S hat das Angebot erneut als unangemessen ausgeschlagen.

„Wir sind gemeinsam mit dem Aufsichtsrat nach wie vor davon überzeugt, dass der vorgeschlagene Preis dem fundamentalen Wert von K+S nicht annähernd entspricht. Dies gilt sowohl für unser laufendes Geschäft als auch für den Wertbeitrag unseres Legacy-Projekts in Kanada (neues Bergwerk)“, erklärte Vorstandchef Norbert Steiner. Schon allein deswegen sei auch der neue Vorschlag nicht im besten Interesse des Unternehmens.

Aktualisiert um 17 Uhr

K+S hat nach eigenen Angaben ein unaufgefordertes Schreiben mit einem Vorschlag für eine Kooperationsvereinbarung erhalten, das auf die Interessen von Arbeitnehmern und Standortgemeinden eingehe, aber keine Verlässlichkeit biete. Die Zusagen seien mit „weit reichenden Einschränkungen“ versehen. Eine wirkungsvolle Durchsetzbarkeit sei nicht gewährleistet. Es bestehe unverändert die Sorge, dass die Übernahme Standorte und Jobs in Deutschland gefährde. Mitarbeiter, Gewerkschafter und Landesregierung teilten sie.

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Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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