Positive der Wirtschaftswoche

Pressestimme zum bundesweiten Städtevergleich: „Von Kassel siegen lernen“

Einer der Wachstumsmotoren: Der IC Bahnhof Wilhelmshöhe wird von der Wirtschaftswoche in einem Atemzug mit der Universität genannt. Archivfoto:  Dilling/nh

Kassel. Dass der Städtevergleich der Zeitung Wirtschaftswoche Kassel eine hervorragende Entwicklung bescheinigt, findet bundesweit Beachtung.

Lesen Sie auch

Städte-Ranking: Nur in Freiburg und Münster lebt sich's besser als in Kassel

- Studie: Kassel ist dynamischste deutsche Großstadt

Der Tagesspiegel dreht die einst despektierliche Redewendung „Ab nach Kassel“ um: „Nun, fast 150 Jahre später, ist es Zeit für eine freundlichere Auslegung dieser Redewendung. Ab nach Kassel: zum Arbeiten, zum Leben, zum Wohlfühlen. Denn lange nach des Kaisers Zeiten hat sich die nordhessische Stadt zur dynamischsten Deutschlands entwickelt.“

Tagesspiegel-Autorin Corinna Visser schreibt: „Wer wie ich in den 60ern hier geboren wurde, musste zum Studieren weg aus dieser Stadt, die keine Zukunft zu haben schien.“ Doch jetzt sei die Aufbruchsstimmung allgegenwärtig. Im documenta-Jahr 2012 „werden Kunstliebhaber aus aller Welt sehen, wie sehr sich meine Heimat verändert hat - zum Besseren.“

„Von Kassel siegen lernen“, lautet die Überschrift zu einem Kommentar in der Wirtschaftswoche. Chefredakteur Roland Tichy schreibt: „Die Stadt mit der höchsten wirtschaftlichen Dynamik seit 2005 ist – Kassel. Wie bitte – Kassel? Die Stadt, die man allenfalls als Anhängsel der documenta kennt, weit hinten in der hessisch-sibirischen Problemzone gelegen? So ist das, wenn Wirklichkeit die Vorurteile überholt – an Kassel lässt sich ablesen, was Städte erfolgreich macht: Jede Stunde halten sieben ICE-Züge, das sind so viele wie Stuttgart S-Bahnlinien hat. Verbindung und Austausch sind Wachstumsfaktoren. Kassel hat eine Universität, und damit werden die traditionellen Industrien aufgemöbelt: Um die alten Kerne der Automobilzulieferung, Bahnindustrie und Maschinenbau liegt ein Ring neuer und junger Unternehmen, Alt stützt Neu und umgekehrt.“

Und hier noch der Kommentar von HNA-Leser Klaus-Dieter Sturm: „Mäh ahlen Kasselaner, de Kasseläner sowieso, wussden je schon ümmer, dass es sich hier guhd läwen lässd - billje Miehden, vähle Gneiben unn kinne üwwergandiddelden Schiggimiggis, vom Göker unn sinner Drubbe moh abgesähn. Lange hommäh das for uns behahlen gönnen. Nu honns de anneren au spiddsgegriched - so’n Äländ awwer au, mäh sinn mäh.“ (abe/tos)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.