Protest gegen Stände der Bundeswehr

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Kassel. Friedensaktivisten haben am Samstag gegen die Bundeswehrpräsenz auf dem Hessentag demonstriert.

Etwa 40 Menschen zogen vom Friedrichsplatz zu den Bundeswehr-Zelten auf der Karlswiese, dem sogenannten Karriere-Treff, und von dort zum Stand vor den Messehallen, wo auch Panzer ausgestellt sind. „Bundeswehr wegtreten“ und „Kein Werben mit dem Sterben“ war auf den Plakaten zu lesen.

„Die Bundeswehr hat mit ihren Rekrutierungsabsichten auf Volksfesten ebenso wie in Schulen nichts zu suchen“, sagt Dr. Peter Strutynski vom Kasseler Friedensforum, das zum Protest aufgerufen hatte. Über Technikbegeisterung, Abenteuer und Kameradschaft sollten gezielt Jugendliche angesprochen werden, dabei gebe es „kein Wort von Afghanistan, Gefahr und Töten“.

Die Demo nahm Oberstleutnant Wolf Teja von Rabenau, Sprecher des Landeskommandos Hessen, gelassen. Das kenne man von allen Hessentagen. Natürlich zählten Jugendliche ab 14 Jahren zur Zielgruppe. „Wir informieren, was man bei uns macht - ganz klar geht es dabei auch um den Dienst mit der Waffe.“ (rud)

Demo und Kundgebung „Hessentag: Ohne Rüstung, ohne Militär!“ des Friedensforums am Samstag, 22. Juni, Start um 12 Uhr am Königsplatz.

Bilder der Demo

Demo gegen Bundeswehr-Präsenz auf dem Hessentag

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