Prozess um Frauenmord in Kunoldstraße

Kassel. Wegen des Verdachts des Mordes muss sich ab Mittwoch, 11. März, ein 23-jähriger Mann aus Kassel verantworten.

Die Staatsanwaltschaft Kassel wirft ihm vor, am 12. Juni vergangenen Jahres eine 49-jährige Bekannte in deren Kasseler Wohnung an der Kunoldstraße getötet zu haben. Der Mann soll ihr mit einem Messer 39 Stichverletzungen zugefügt haben, insbesondere im Gesicht sowie am Hals und im Nackenbereich.

Das Motiv soll Geld gewesen sein. Laut Anklage habe die Frau es abgelehnt, eine gegen den Angeklagten von ihr erstattete Strafanzeige wegen Diebstahls zurückzunehmen. Zum anderen soll der Mann bei seinem Besuch am 12. Juni Geld von der Frau gefordert haben, worauf diese nicht eingegangen sein soll.

Nachdem er die Bekannte getötet habe, soll der 23-Jährige noch 1300 Euro aus ihrer Wohnung in Bad Wilhelmshöhe mitgenommen haben und anschließend mit dem Auto des Opfers davongefahren sein. Den Wagen der Frau soll der Mann kurz darauf für 2100 Euro verkauft haben. Der Angeklagte benötigte laut Staatsanwaltschaft das Geld, um Drogen kaufen zu können.

Das Verfahren vor der sechsten Strafkammer des Landgerichts beginnt am Mittwoch, 11. März, um 9 Uhr. Zu den Hauptverhandlungsterminen sind 16 Zeugen und zwei Sachverständige geladen. (use)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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