Prozess gegen Walid D.: Mutmaßlicher Islamist räumt Waffenbesitz ein

Gerichtszeichner bei der Arbeit: Walid D. steht seit Dienstag als mutmaßlicher Islamist vor Gericht.

Kassel. Der mutmaßliche Islamist Walid D. ist vom Landgericht Kassel wegen Drogen- und Waffenbesitzes zu eineinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Damit kommt der 28-Jährige auf freien Fuß.

Bei der Frankfurter Staatsanwaltschaft läuft aber noch ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts einer schweren Straftat gegen den Staat gegen Walid D.

Vor dem Landgericht hatte heute der Prozess gegen Walid D. begonnen. Der 28 Jahre alte Mann räumte ein, dass er die bei einer Wohnungsdurchsuchung von der Polizei gefundenen Droge und Waffen besessen habe.

Er habe mit den Amphetaminen aber nicht gehandelt, sondern sie als Pfand behalten für ein Quad (vierrädriges Motorrad), das er verkauft habe. Bei der Waffe handele es sich um eine Maschinenpistole Marke Kalaschnikow. Es sei eine Dekorationswaffe, die nicht funktionsfähig sei. Die Waffe habe er von seinem Vater erhalten.

Aktualisiert um 14.45 Uhr

Walid D.s Anwalt, der aus dem Fernsehen (RTL) bekannte Kasseler Strafverteidiger Christopher Posch, kritisierte die Medien. Sie hätten durch die Vorabberichte über Walid D. dessen Persönlichkeit verletzt. Auch die gesamte Familie würde darunter leiden. Wie berichtet, ermittelt die Frankfurter Staatsanwaltschaft gegen Walid D. wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren Straftat gegen den Staat.

Walid D. macht im Gerichtssaal einen unsicheren Eindruck. Er sucht ständig Blickkotakt zu seiner Mutter, die im Saal anwesend ist.

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