Außenanlagen umgestaltet

Quartier am Mittelring für 830.000 Euro aufgehübscht

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Sie sind mit dem Ergebnis zufrieden: Martha-Elisabeth (4 Jahre, links) und Julie (6 Jahre) haben die Spielgeräte in ihrer Wohnsiedlung am Mittelring bereits in Beschlag genommen. Foto: Fischer

Kassel. Schöner wohnen am Mittelring: Die Außenanlagen der in den 1960er-Jahren entstandenen GWG-Siedlung im Wesertor wurden für 830.000 Euro umgestaltet. Auf der 3,5 Hektar großen Fläche (etwa drei Fußallfelder) wurden neue Wege, Spielgeräte, ein Bolzplatz und Sitzmöglichkeiten geschaffen.

Zudem wurde das Areal bepflanzt. Dabei entstand auch ein Naschpfad, auf dem die Bewohner verschiedene Obstsorten probieren können. In einem nächsten Schritt will die GWG einzelne Häuser der Siedlung für insgesamt sechs Mio. Euro sanieren.

Mit 600.000 Euro kam ein Großteil des für die Umgestaltung der Außenanlagen nötigen Geldes aus Fördermitteln von Land, Bund und Europäischer Union. Die GWG (Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft) steuerte 130.000 Euro und die Stadt 105.000 Euro bei.

Mit dem Geld wurden auch die Eingangsbereiche zu den Häusern barrierefrei umgestaltet und Parkplätze neu angelegt. Auch ein Boule-Feld und eine fast sechs Meter hohe Schaukel gibt es nun. Der neue Bolzplatz liegt auf dem Gelände der unmittelbar angrenzenden Mönchebergschule. Die ganzjährig bespielbare Fläche soll sowohl von den Schülern wie den Kindern und Jugendlichen der Siedlung genutzt werden können. Ebenfalls neu sind 60 in den Boden versenkte Strahler, die die Bäume der Siedlung indirekt beleuchten. So solle das Sicherheitsgefühl der Anwohner gestärkt werden, sagte Stadtbaurat Christof Nolda (Grüne) bei der Einweihung der Anlage.

GWG-Geschäftsführer Peter Ley sagte, dass bei der Planung für die Umgestaltung die Wünsche der Mieter berücksichtigt worden seien. Im Vorfeld seien alle angrenzenden Haushalte befragt worden. Vor allem an attraktiven Freiflächen habe in dem Quartier ein Interesse bestanden.

Die Aufwertung der Wohnanlage sei aber noch nicht abgeschlossen, so Ley. Bis 2017 werde die GWG in drei markante Gebäude des Quartiers (Mönchebergstraße 48, 48a und 48b) sechs Mio. Euro investieren, um diese auch energetisch zu sanieren.

Von Bastian Ludwig

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