Reaktion auf Stau-Chaos

A7-Umleitungen im Großraum Kassel werden überprüft

Kassel. Angesichts des Stau-Chaos nach Unfällen auf der Autobahn 7 im Großraum Kassel sollen nun die offiziellen Umleitungsstrecken in der Stadt Kassel und in den autobahnnahen Kommunen des Landkreises überprüft werden.

Darauf haben sich am Mittwoch die Teilnehmer der A7-Konferenz verständigt, zu der Landrat Uwe Schmidt (SPD) Vertreter der Anrainerkommunen sowie der Polizei, der Straßenbaubehörde Hessen Mobil und des Regierungspräsidiums (RP) Kassel eingeladen hatte.

Unter der Regie des RP werden Vertreter der Fachbehörden und der stark betroffenen Kommunen Niestetal, Lohfelden, Kaufungen, Fuldatal, Fuldabrück und Kassel die teilweise aus dem 1980er-Jahren stammenden Umleitungsstrecken unter die Lupe nehmen. Damit werde ein „dringenden Wunsch“ der Kommunen aufgegriffen, sagte Landrat Schmidt. Die Hauptursache für die chaotischen Zustände auf den Umleitungsstrecken liegt nach Einschätzung der Konferenzteilnehmer nicht in Hessen, sondern auf der niedersächsischen Seite der A7. So sei die Verkehrsbelastung zwischen den Anschlussstellen Hann. Münden-Lutterberg und Göttingen deutlich gestiegen - und mit ihr die Zahl der Unfälle. Für 2017 kündigte Hessen Mobil die Errichtung elektronischer Verkehrslenkungssystemen an den Autobahnen um Kassel an.

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Rubriklistenbild: © dpa

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