Nordhessen präsentiert sich auf der Immobilien-Fachmesse Expo Real in München

Region wirbt um Investoren

Holger Schach

Kassel. Nordhessen präsentiert sich bis morgen, Mittwoch, auf der Expo Real in München, der größten und wichtigsten Immobilien-Fachmesse in Europa. Unter Federführung des Regionalmanagements Nordhessen werben alle Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Region sowie Partner aus der Wirtschaft in der Halle C (Stand 342) für den wichtigen Wirtschaftsstandort in der Mitte Deutschlands und den nach dem Rhein-Main-Gebiet größten Wirtschaftsraum Hessens.

Die Präsenz der Region auf dieser Messe ist seit Jahren ein Muss. Denn auf der Expo Real treffen sich die Entscheider der Immobilienbranche schlechthin: Projektentwickler und -manager, Investoren, Finanzierer, Berater und Vermittler, Architekten, Planer und zahlreiche Wirtschaftsregionen Deutschlands und Europas. Erwartet werden 36 000 Fachbesucher aus 70 Ländern.

Die Teilnahme Nordhessens an der Expo Real hat sich bislang stets ausgezahlt. Zahlreiche Ansiedlungen insbesondere von Logistik- und Industrie-Unternehmen wurden in München angebahnt. Wichtige Investitionen an den Top-Logistik-Standorten Neu-Eichenberg, Kassel (GVZ), Malsfeld, Knüllwald, Bad Hersfeld, Kirchheim/Niederaula und Mecklar/Meckbach sowie Breuna und Diemelstadt gehen auf Kontakte zurück, die in München geknüpft wurden.

Und Nordhessen ist weiterhin gefragt. Die zentrale Lage, die hervorragende Straßen- und Bahnanbindung, der neue Flughafen Kassel/Calden sowie eine sehr gute Forschungsinfrastruktur machen die Region für Investoren immer interessanter. Das Regionalmanagement wirbt in diesem Jahr zusätzlich mit dem geplanten Breitband-Ausbau in Nordhessen. Wie berichtet, werden die fünf Landkreise eine flächendeckende Glasfaser-Datenautobahn aus eigener Kraft bauen und damit einen weiteren Investitionsanreiz schaffen. Und längst geht es nicht mehr nur um Logistik- und andere Gewerbeflächen, sondern auch um den Wohnungsbau. Immer mehr Investoren bauen in Kassel und Umland.

„Wir können uns im Konzert der europäischen Wirtschaftsstandorte inzwischen stark und selbstbewusst mit klarem Profil und exzellenten Perspektiven präsentieren“, sagt Regionalmanager Holger Schach. Nordhessen sei die zentrale Region Deutschlands und Europas, und das wüssten die Investoren. Sie beziehe ihre Attraktivität aber auch aus den Natur-, Kultur- und Kunstschätzen sowie aus dem Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe.

Von José Pinto

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