Rekord für Weihnachtsmarkt: 37 Tage, 2,3 Millionen Besucher

Wieder Besucherrekord: Laut Kassel Marketing besuchten knapp 2,25 Millionen Menschen in diesem Jahr den Kasseler Weihnachtsmarkt. Archivfoto:  Fischer

Kassel. Es war der längste Weihnachtsmarkt, den es in Kassel jemals gab: Nach insgesamt 37 Tagen Laufzeit ist am Freitag der Märchen-Weihnachtsmarkt in der Innenstadt zu Ende gegangen.

Mit knapp 2,25 Millionen Besuchern (2015: zwei Mio.) könne Kassel Marketing wieder einen Besucherrekord verzeichnen. Der Märchenweihnachtsmarkt habe sich in diesem Jahr noch glanzvoller als sonst präsentiert, so Andreas Bilo, Geschäftsführer von Kassel Marketing.

So sei beispielsweise die Illumination der Nordmanntanne auf dem Königsplatz - des offiziellen „Märchenweihnachtsmarktbaums“ - besonders prächtig ausgefallen: Mehr als 24 000 Lämpchen brachten den rund 18 Meter hohen Baum zum Funkeln und machten ihn im wahrsten Sinne des Wortes zu einem „Highlight“ in der Kasseler Innenstadt. Auch die Platanen rund um den Tannenbaum erstrahlten dank einer gemeinsamen Initiative der Königsplatz-Anlieger, der Gastronomiestandbetreiber, des Citymanagements sowie der Kassel Marketing GmbH in stimmungsvollem Licht.

„Unsere Maßnahmen, um den Kasseler Märchenweihnachtsmarkt noch attraktiver zu gestalten, sind von Besuchern und Standbetreibern gut angenommen worden“, so Bilo. „Wir planen daher, das Beleuchtungskonzept weiter auszubauen - und auch hinsichtlich der Dekoration und der Darstellung des Märchenthemas entwickeln wir derzeit weitere Ideen.“

Viele Besucher hätten die die Breite, Vielfalt und Qualität des kulinarischen Angebotes an den zahlreichen Gastronomieständen gelobt. Auch die liebevolle Dekoration des Marktes sowie die hohe Qualität der Verkaufsstände hätten dazu beigetragen, dass der Märchenweihnachtsmarkt 2016 noch einmal an Attraktivität zulegen konnte.

Ebenfalls zufrieden mit dem Verlauf des Märchenweihnachtsmarkts hätten sich die Betreiber von Fahrgeschäften sowie Verkaufs- und Gastronomieständen gezeigt: „Wir freuen uns, dass die Angebote der Standbetreiber und Schausteller so gut von den Besuchern angenommen wurden und der Märchenweihnachtsmarkt einen schönen und friedlichen Verlauf genommen hat“, sagt Konrad Ruppert, Vorsitzender vom Schaustellerverband Kassel. Laut Kassel Marketing gibt es bereits 100 Bewerbungen von Schaustellern für das kommende Jahr.

Bilo zeigt sich auch mit dem Sicherheitskonzept zufrieden: So war das Areal bereits von Beginn an durch Betonpoller geschützt, eine Maßnahme, die nach dem Anschlag in Berlin noch einmal ausgebaut wurde. Auch die Polizeipräsenz wurde deutlich verstärkt. 

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