Hilfe für Menschen in Not

Rekord trotz Coronakrise: HNA-Leser spenden über 800.000 Euro für Aktion Advent

Am 5. Dezember 2020 spendeten Landwirte aus der Region nicht nur Spielzeug für Kinder am Klinikum Kassel, sie sammelten auch Geld für die Aktion Advent – insgesamt 12.000 Euro. Unser Bild zeigt bei der Geschenkübergabe v.l. Andreas Kröschel, Tim Fremder, Dr. Nina Hofknecht vom Klinikum und Sascha Kaiser.
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Am 5. Dezember 2020 spendeten Landwirte aus der Region nicht nur Spielzeug für Kinder am Klinikum Kassel, sie sammelten auch Geld für die Aktion Advent – insgesamt 12.000 Euro. Unser Bild zeigt bei der Geschenkübergabe v.l. Andreas Kröschel, Tim Fremder, Dr. Nina Hofknecht vom Klinikum und Sascha Kaiser.

Trotz Coronakrise geht die Spendensaison 2020/2021 der Aktion Advent mit einem Rekord zu Ende. Mehr als 800.000 Euro haben unsere Leser für Bedürftige in der Region gespendet.

Kassel – „Es ist das beste Ergebnis, das wir je hatten“, sagt HNA-Geschäftsführer Frank Schmid. „Dafür danken wir allen Spendern ganz herzlich.“ Neben Privatspendern haben viele Unternehmen, Vereine und Organisationen für den Spendensegen gesorgt.

Und das in einem Jahr, das für die meisten von uns mit Sorgen verbunden ist, um Gesundheit und finanzielle Existenz. Umso mehr freut es uns, dass so viele Menschen großzügig gespendet haben – für jene, denen es oft am Allernötigsten fehlt und für die die Aktion Advent immer wieder eine Stütze in prekären Lebenslagen ist.

HNA-Geschäftsführer Frank Schmid dankt allen Spendern.

Unser Dank gilt auch allen Geschäftsleuten in der Region, die Sammeldosen der Aktion Advent aufgestellt haben – trotz Einschränkungen seit dem Lockdown im Dezember. Trotzdem haben sie mit viel Engagement dazu beigetragen, dass dort kleine und große Beträge gespendet wurden. Noch sind aufgrund der Pandemie nicht alle Sammeldosen ausgezählt. Bis jetzt kamen darin über 40.000 Euro zusammen.

Aktion Advent der HNA: Hilfe für über 700 Bedürftige aus der Region

Das Geld kommt Menschen zugute, die in der Nachbarschaft Notlagen erleben. Geholfen wurde über 700 Bedürftigen, hinter denen bewegende Schicksale stehen. Ihre Geschichten zeigen: Arbeitslosigkeit, Erkrankungen, Trennungen, häusliche Gewalt, geringe Renten und die Coronakrise sind Treiber für Armut. Sie können sich warme Kleidung, ein neues Bett, die Kosten für Strom und Heizung oder ausreichend Lebensmittel nicht leisten.

Im Zeichen der Krise werden soziale Härtefälle zunehmen, davon geht der HNA-Geschäftsführer aus: „Mit den Spenden können wir viel für die Region tun.“ Unterstützt wurden Familien mit Kindern, Rentner oder Menschen, die auf sich alleine gestellt sind mit ihren Problemen. Darüber hinaus werden Vereine und Organisationen gefördert, die auf Spenden angewiesen sind. Sie widmen sich benachteiligten Kindern, Menschen ohne Obdach, mit Handicap oder Suchtproblemen und Schwerstkranken.

Aktion Advent der HNA: Spenden werden zu 100 Prozent weitergegeben

Den Kontakt zu den Bedürftigen erhalten wir durch karitative Einrichtungen wie Caritas und Diakonie, Jugend- und Sozialämter, Jobcenter und Arbeitsagenturen. Die Mitarbeiter wissen um die Nöte ihrer Klienten. Und sie wissen auch, ob andere Mittel der Unterstützung bereits ausgeschöpft sind und die Aktion Advent die letzte Hilfe ist, die sie in Anspruch nehmen können. „Die Spenden werden zu 100 Prozent an die weitergegeben, die es brauchen. Ohne Abzüge“, sagt Frank Schmid.

Es sind noch nicht alle Spendengelder verteilt. Karitative Einrichtungen können sich gerne per E-Mail (aktion-advent@hna.de) melden, um weiterhin Spendenanträge für bedürftige Menschen zu stellen. (Helga Kristina Kothe)

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