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KVG kauft 18 Straßenbahnen - Rekordinvestition von 45,3 Millionen Euro

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Rekordinvestition von 45,3 Millionen Euro im Jahr 2010: KVG-Vorstandschef Andreas Helbig.

Zum Jahresende werden die ersten neuen Straßenbahnen nach Kassel geliefert. Insgesamt 18 bequem zu nutzende Niederflur-Fahrzeuge des Typs „Flexity City“ hat die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) bestellt. Damit wird der Fahrzeugpark (64 Straßenbahnen, 73 Busse) weiter modernisiert.

Zuletzt hatte das Verkehrsunternehmen zwischen 1999 und 2003 insgesamt 32 neue Trams in Betrieb genommen.

Die Anzahlung in Höhe von 27,6 Millionen Euro für die 18 neuen Bahnen, die insgesamt 45 Millionen Euro kosten, erklärt auch die Rekordinvestition von 45,3 Millionen Euro im Vorjahr. Weitere 8,4 Millionen hat die neue Straßenbahntrasse nach Vellmar gekostet, auf der ab 23. Oktober dieses Jahres der Linienverkehr rollen soll.

Mit den teuren neuen Trams will die KVG die Instandhaltungskosten für den Fuhrpark verringern und neue Fahrgäste gewinnen. Das hat 2010 gut funktioniert: Das Unternehmen hat 27,5 Millionen Euro beim Ticketverkauf verdient und damit 900 000 Euro mehr als 2009. Trotzdem bleibt unter dem Strich ein Verlust von 14,3 Millionen Euro. Vorstandschef Andreas Helbig ist aber stolz darauf, dass sich das Millionen-Defizit in den vergangenen 15 Jahren trotz enormer Kostensteigerungen nicht weiter verschlechtert hat, sondern gehalten werden konnte. Mit einem Kostendeckungsgrad von 89 Prozent steht die KVG richtig gut da. Zum Vergleich: Der Preisdeckungsgrad beim NVV liegt bei etwa 35 Prozent, der Bundesschnitt im öffentlichen Verkehr liegt bei nur 25 Prozent.

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