Vorverkauf startet am Montag

Rennen auf der Fulda an Himmelfahrt: Die Enten schnattern schon 

Interview mit Ente: Unser Foto zeigt Ute Wienkamp vom Verein Soziale Hilfe, Projektleiterin des Tigerentenrennens, und Trickfilmer Felix Kramer, der der Siegerente im Interview das Erfolgsrezept entlockt hat. Foto: Fischer

Kassel. 13.333 Tigerenten stehen in den Startlöchern: Sie suchen einen Paten, damit sie am Himmelfahrtstag, 10. Mai, beim großen Rennen auf der Fulda an den Start gehen können.

Am Montag, 16. April, startet der Vorverkauf für die nunmehr 16. Auflage des schwarz-gelben Spektakels am Fuldaufer samt Bühnenschau und Aktionsständen.

Die schnellste Ente verspricht auch diesmal einen satten Gewinn: eine Reise nach Kanada im Wert von 5000 Euro. Aber wie schafft man es, dass ausgerechnet die eigene Adoptivente das Rennen macht? Manipulateure haben keine Chance, winkt Projektleiterin Ute Wienkamp vom Verein Soziale Hilfe lachend ab: „Die Enten sind bis zum Renntag in Kisten eingelagert – man hört sie schon schnattern. Alles erfolgt unter notarieller Aufsicht.“

Die Siegertreppchen-Sehnsucht hat sich auch Trickfilmer Felix Kramer zu eigen gemacht: Zur Ankündigung des diesjährigen Tigerentenrennens hat er im Auftrag des Vereins einen kleinen Film erstellt, der im Internet und auch in Kasseler Kinos zu sehen ist. Rasant wie die schnellste Ente verrät der rund 45 Sekunden dauernde Trailer augenzwinkernd im Exklusiv-Interview die Strategie der Siegerente, die in Super-Mario-Manier alle schwarz-gelben Mitstreiter ausgebootet hat.

Von der Akquise bis zum Vertonen macht der 31-jährige freischaffende Filmemacher und Illustrator, der in Kassel geboren und in Waldeck aufgewachsen ist und der mit MHK, EAM und der Stadt Kassel schon einige große lokale Auftraggeber hatte, alles selbst. Die Tigerente zu „interviewen“ und in Szene zu setzen, hat dem Studenten der Kasseler Kunsthochschule, der auch ausgebildeter Schauspieler ist, selbstredend Freude gemacht.

„Die Tigerente ist ein erfolgreicher Sympathieträger“, sagt Ute Wienkamp: „Sie hat sich längst in die Herzen der Kasseler Bevölkerung geschwommen.“ Denn beim Tigerentenrennen geht es ja nicht nur um Wettbewerb und Spektakel, sondern ums Helfen: Der Erlös der Veranstaltung fließt direkt in die Arbeit des Vereins Soziale Hilfe. Er kümmert sich um wohnungslose, haftentlassene und notleidende Menschen. Je mehr Enten – den Adoptionsschein gibt es für drei Euro – auf die Fulda gehen, desto größer ist folglich die Hilfe für Menschen in Not. Und nebenbei: Die Siegchancen erhöhen sich natürlich, wenn man gleich mehrere Enten adoptiert. Über 200 Preise – Gutscheine für Kletter- und Tanzkurse, Hotelübernachtungen, Bücher, Handball, Fußball, Theater, Tierpark, Kino – haben die vielen Sponsoren möglich gemacht. Jetzt heißt es einmal mehr: Mitmachen, helfen und gewinnen.

Weitere Informationen gibt’s auf auf dieser Internetseite; dort wird auch der Film zu sehen sein.

Von Montag, 16. April, bis Montag, 7. Mai, können Adoptionsscheine an folgenden Stellen erworben werden: 

• Brencher Buchhandlung Wilhelmshöhe, Wilhelmshöher Allee 273 

• Buchhandlung am Bebelplatz, Friedrich-Ebert-Straße 130, 

• Buchhandlung Eulenspiegel, Am Marktplatz 7, Baunatal-Altenbauna 

• Buchhandlung Harleshausen, Wolfhager Straße 398 

• Fleischerei Burghardt, Elfbuchenstraße 5 

• Galeria Kaufhof, Servicekasse 2 OG, Obere Königsstraße 31 

• Karibu Welt- und Regionalladen eG, Oberste Gasse 30 

• Kellner’s Spielwelt, Leipziger Straße 452, Kaufungen 

• Kiosk am Königsplatz, Am Königsplatz 

• Kopfsache Martina Werner, Schuhkaufstraße 13, Ahnatal 

• Peek und Cloppenburg, Königsplatz 55 

• Schöner Spielen, Treppenstraße 15 

• SinnLeffers , Friedrichsplatz 19 

• Soziale Hilfe , Kölnische Straße 35 

• Thalia-Universitätsbuchhandlung , Obere Königsstr. 30 und im DEZ, Frankfurter Straße 225 

• Titus Kassel, Treppenstraße 8 

• Tourist Information Kassel, Wilhelmsstraße 23 

• unibuch, Gottschalkstraße 8-10 

• Weinrich Blühende Fantasien, Wolfhager Straße 334

Der Verein Soziale Hilfe wird ab Samstag, 21. April, einen eigen Vorverkaufsstand auf dem Opernplatz haben. Auch online können Tigerenten adoptiert werden.

So sah es beim Rennen im vergangenen Jahr aus

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