Einzigartiges Ambiente

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Modern trifft auf historisch: Die historischen Elemente sind geschmackvoll in die neue „Pudelbar“ integriert.

Kassel. Es herrscht geschäftiges Treiben im Renthof, wo sich die Bauarbeiter noch den letzten Handgriffen widmen, während die ersten Mittagsgäste bereits ins Restaurant strömen. Dass noch nicht alles fertig ist, hier und da noch ein Kabel aus der Decke hängt, scheint niemanden zu stören.

Warum auch, gibt es in dem neugestalteten Gebäude doch andere Hingucker.

Der erste Blickfang ist der großzügige Lounge-Bereich der „Pudelbar“, in dem durch das harmonische Zusammenspiel moderner Einrichtung und dem freigelegten historischen Mauerwerk eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen wurde. Hinter der Bar mit Kaminbereich, Ledersofas und gemütlichen Sesseln ist das Restaurant mit seinen 100 Sitzplätzen gelegen, von dem aus man Küchenchef Philip Hühner durch eine gläserne Front bei der Zubereitung der Speisen beobachten kann. Auch gibt das Restaurant den Blick in den sonnendurchfluteten Innenhof frei, der weiteren 30 Gästen einen in Kassel einmaligen Rahmen bietet.

Das Restaurant selbst ist dominiert von einer langen Tafel für etwa 20 Personen, die zugleich etwas über das gastronomische Konzept verrät. „Eines unserer Highlights ist das Familienessen, bei dem es keine Tellergerichte gibt, sondern wie zu Hause alle Speisen auf den Tisch kommen und herumgereicht werden“, wie Gastronom Rainer Holzhauer erklärt. Damit wolle man ein großes „Wir-Gefühl“ erzeugen und zur Geselligkeit beitragen.

Vorgesehen ist, dass man sich an der Tafel einfach dazusetzen und mit seinen Tischnachbarn ins Gespräch kommen kann. Doch das müsse sich erst einspielen, wie der gesamte Hotel- und Gastronomiebetrieb. Denn auch wenn der Renthof bereits geöffnet ist, befinde man sich in der „Übungsphase“, wie es Rainer Holzhauer bezeichnet. Aktuell gibt es hier noch „Work in Progress“ zu beobachten. Die Gäste können der Gastronomie beim Entstehen und Wachsen zusehen und selbst ein Teil davon werden.

Event-Charakter

Der Besuch des Renthofs hat Event-Charakter, was übrigens gewollt ist: „Wir wollen gute Gastgeber sein, möchten Qualität und Geselligkeit miteinander verbinden“, sagt Holzhauer, der für die Qualität der Speisen, vornehmlich aus regionalen Erzeugnissen, bürgt. Für die Geselligkeit wurden mithilfe des Interieurs Brücken geschlagen, die dafür Sorge tragen, dass sich hier jeder wohlfühlt. „Ob mit T-Shirt und Turnschuh oder Anzug und Lackschuh, wir möchten jeden ansprechen und alle Generationen verbinden“, betont der Gastronom.

Die Einladung in Restaurant und Bar des Renthofs richtet sich ausdrücklich an alle Kasseler und soll nicht nur den Hotelgästen vorbehalten sein, wie Investor Uwe Kleinkauf bekräftigt.

Natürlich wünscht man sich zur documenta ein innenstadtnaher Hotspot für internationales Publikum zu werden, doch zielen die Angebote des Renthofs in erster Linie auf die Menschen der Region ab. Diesen bietet der Renthof nicht nur eine Mittagskarte, Kaffee und Kuchen sowie eine umfangreiche Auswahl internationaler Interpretationen regionaler Speisen zum Abendessen, sondern auch einen Ort für Veranstaltungen aller Art.

Individuelle Gestaltung

Ob der Tagungsraum für bis zu 100 Personen, die Bibliothek, das Restaurant und die Bar oder die benachbarte Brüderkirche, die bis zu 300 Personen Platz bietet, der Renthof bietet die ideale Kulisse für Feierlichkeiten jeder Art und Größe. Und wem der Weg nach Hause nach einer solchen Feier zu lang ist, dem steht eines der insgesamt 93 Betten des Hotels zur Verfügung. Diese verteilen sich auf 55 Zimmer, darunter Maisonetten und zwei Suiten. Jedes der Zimmer verfügt über eine individuelle Ausgestaltung und einen eigenen Zuschnitt, was jeden Raum zum Unikat mit eigenem Flair macht. Auch hier finden sich zwischen den verspielten Blumentapeten und edlen Marmorbadezimmern immer wieder freigelegte Stellen des historischen Mauerwerks oder alte Holzträger.

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Die individuelle Gestaltung der Gästezimmer wirkt wie eine Collage. Diese sei eine bewusste Hommage an das Gesamtbauwerk, das durch diverse Um- und Erweiterungsbauten im Laufe der Epochen vom 13. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre selbst an eine Collage erinnere, wie Mitinhaberin Kirstin Homburg-Kleinkauf findet. Durch das heterogene Gesamtwerk des Gebäudes selbst, wie auch der Ausgestaltung der einzelnen Zimmer, wurde eine authentische Wohlfühl-Atmosphäre geschaffen.

Und diese Atmosphäre versprüht der gesamte Renthof in jedem Winkel, was auch die Gäste so empfinden, die sich trotz laufender Arbeiten in großer Zahl einfinden. Blickt man in die teils staunenden, teils begeisterten Gesichter der Besucher, die ihre Blicke über die detailverliebte Inneneinrichtung schweifen lassen, so scheint sich Rainer Holzhauers Wunsch zu erfüllen: „Die Leute sollen kommen und sich freuen.“ Und das tun sie, schon vor der offiziellen Eröffnung am Samstag, 3. Juni. (pee)

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