Neujahrskonzert der Chroma: Lore Schrettner und die Louis-Spohr-Sinfonietta überraschten ihr Publikum

Im Rentier-Galopp ins neue Jahr

Mit Schwung ins neue Jahr: Lore Schrettner und die um Bläser erweiterte Louis-Spohr-Sinfonietta begeisterten am Samstagabend das Publikum des Konzerts in der Mehrzweckhalle Frommershausen, das die Schule für Musik und Tanz Chroma in Vellmar organisiert hatte. Fotos: Rogge-Richter

Vellmar. Wenn ein alpiner Kletterer bis hoch zur Decke der Mehrzweckhalle Frommershausen kraxelt, um dort ein Edelweiß zu finden, wenn inmitten des Publikums ein Stierkampf tobt, wenn ein Rentierschlitten samt Engel durch den Saal galoppiert - und all das tatsächlich während eines Neujahrskonzerts passiert -, dann gibt es dafür nur eine Erklärung: Lore Schrettner ist wieder in Vellmar zu Gast. Mit gewohntem Charme, vielen Überraschungen, unterhaltsamen Anekdoten über die Komponisten aus der Zeit der kaiserlichen und königlichen Monarchie führte die österreichische Geigerin am Samstagabend durch das traditionelle Neujahrskonzert, das die Schule für Musik und Tanz Chroma auch in diesem Jahr wieder in Vellmar organisiert hatte.

Rund 400 Zuhörer - darunter zahlreiche Förderer der Musikschule - lauschten gebannt den mal sanften, mal schwungvollen Walzer-, Marsch-, Tango- und unter anderem Polkaklängen, die ihnen Lore Schrettner und die Louis-Spohr-Sinfonietta gekonnt auf ihren Instrumenten präsentierten. Begleitet wurden sie von Bläsern aus Vellmar und Gerhard Förster, Leiter der Chroma, der auch bei diesem Konzert wieder zur Geige griff. Mit Werken wie „Jalousie“ von Jakob Gade, „Im Weißen Rössl am Wolfgangsee“ von Ralph Benatzky und Rudolf Herzers Marsch „Hoch Heidecksburg“ begeisterten die 16 Musiker auf der Bühne auch Rudolf Czerny, Vorsitzender des Fördervereins der Chroma, der mit ihnen und dem Publikum auf das neue Jahr anstieß. 2015 soll für die Musikschule in Vellmar ein besonderes Jahr werden: Im Sommer wird laut Förster der Neubau des Gebäudes fertig, für den noch weitere Spenden benötigt würden.

Von Sarah Rogge-Richter

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