Rheinmetall senkt die Jahresprognose

Kassel. Der Kasseler Rheinmetall-Konzern hat seine Umsatz- und Gewinnprognose kassiert. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, wird für das Gesamtjahr ein Umsatz von 4,8 Milliarden Euro sowie ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 300 Millionen Euro angepeilt.

Bislang wollte der Autozulieferer und Heerestechnik-Hersteller 4,9 Milliarden Euro umsetzen und 354 Millionen Euro verdienen. Grund für die Gewinnwarnung ist das sich verschlechternde Marktumfeld.

Das hat sich bereits in den ersten neun Monaten des Jahre bemerkbar gemacht. Zwar setzte der Konzern bis Ende September mit fast 3,28 Mrd. Euro fünf Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Der Reingewinn sank aber um 9,2 Prozent auf 108 Millionen Euro. Das Ebit sackte sogar um 12,8 Prozent auf 177 Millionen Euro. Im Rüstungsbereich sitzt Rheinmetall auf einem dicken Auftragspolster von gut 4,5 Milliarden Euro, was in etwa drei Jahresumsätzen der Sparte entspricht.

Wie berichtet, will Rheinmetall 106 seiner aktuell 860 Stellen in Kassel abbauen. 60 Jobs sollen im nächsten Jahr gestrichen, weitere 46 an den Standort Unterlüß bei Celle verlagert werden. (jop)

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