Rinder (CDU): Niemand hört auf Kämmerer

Gerhard Rinder

Niederzwehren. Ungewohnte Unterstützung für Kassels Kämmerer Dr. Jürgen Barthel (SPD): Gerhard Rinder, Sprecher der CDU Niederzwehren, kritisiert, dass Barthel „in seinem Einsatz für eine sparsame Haushaltspolitik angesichts der angespannten Finanzlage Kassels alleingelassen wird“. Es gebe keine unterstützenden Stimmen zu den Mahnungen Barthels aus dessen politischem Umfeld.

Vergeblich sei zum Beispiel Barthels Kampf gegen das Fahrradverleihsystem „Konrad“ und dessen Folgekosten gewesen. „Verhallt auch jetzt sein Einwand gegen das, wie er sagt, zweifelhafte Projekt neue Herkulesbahn?“, fragt Rinder.

Dabei gebe es im Schul- und Sozialbereich immer größere Finanzlücken, sagt Rinder. Beim Neujahrsempfang der Arbeiterwohlfahrt (Awo) habe Kämmerer Barthel zum Beispiel die Erwartungen für soziale Leistungen bremsen müssen, obwohl man in Kassel den Ausbau der Stadtteilzentren wünsche. Das gelte auch für Niederzwehren. Hier würden derzeit unter Beteiligung des Ortsbeirats die finanziellen Spielräume und Möglichkeiten erörtert.

„Sozial geht vor“

Die CDU Niederzwehren appelliert an alle Verfechter von Projekten, die unter die Rubrik „Nice to have“ (Schön zu haben) fallen, sich der Priorität „Sozial geht vor“ unterzuordnen. (use)

Archivfotos:  Koch, Hein

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