Rossing: Gespräche über Eishalle werden wieder aufgenommen

Kulturfabrik Salzmann

Kassel. Nach der gestrigen Entscheidung der Stadtverordneten für die Einrichtung eines technischen Rathauses bei Salzmann äußerte sich der Salzmann-Eigentümer Dennis Rossing erleichtert: „Nach einer so langen Entwicklungszeit ist ein wichtiger Schritt in Richtung Realisierung getan.“

Wenn ein Magistrat entscheide, dann sei dies ein „Hoffnungswert, dass es wirklich so wird“.

Einen Tag nach der Zustimmung der Stadtverordneten könne das Projekt nun „ernsthaft angegangen“ werden. Jetzt gebe es eine Basis für alle weiteren Verhandlungen mit der Stadt. Die Stadt will bei Salzmann 10 000 Quadratmeter für die Einrichtung eines technischen Rathauses anmieten. Ein entsprechender Vertrag mit Rossing soll nun erarbeitet werden. Der Geschäftsmann will das Industriedenkmal im Gegenzug umfassend sanieren. „Die Investition wird bei 18 Millionen Euro liegen“.

Auch zu den Chancen, dass die Eissporthalle nun zu einer Multifunktionsarena umgebaut wird, äußerte sich Rossing: „Unser Ziel ist es, die Eissporthalle umzubauen. Aber Salzmann und die Eishalle stehen in keinem Zusammenhang. Das ist ein separates Thema.“ Er wolle nun mit der Eishallen-Eigentümerfamilie Kimm wieder Gespräche aufnehmen. Es gebe entsprechende Pläne vom letzten Anlauf vor anderthalben Jahren. „Wir müssen nun sehen, wie wir diese umsetzen.“

Konkreter wollte sich Rossing nicht zu seinen Vorhaben äußern. In der Vergangenheit hatte der Bad Hersfelder Unternehmer betont, die Eishalle umbauen zu wollen, sobald die Stadt grünes Licht für ein technisches Rathaus bei Salzmann gibt. (bal)

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