Spendenkonto eingerichtet

Rot-Kreuz-Krankenhaus: Viel Anteilnahme für kleines Mädchen aus Angola

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Sandra Maria geht es gut: Unser Foto zeigt sie mit Clara Pinto, die sie unlängst im Krankenhaus besuchte. Foto: Pinto

Kassel. Der kleinen Sandra Maria, die wegen schwerer Brandverletzungen vor eineinhalb Wochen im Rot-Kreuz-Krankenhaus (RKH) operiert wurde, geht es gut. Das erklärte der Chefarzt der Plastischen Chirurgie, Prof. Dr. Ernst Magnus Noah, auf Anfrage unserer Zeitung.

Der Aufruf in der HNA, portugiesischsprachige Menschen mögen die Angolanerin besuchen, war sehr erfolgreich. Das Mädchen habe viel Besuch und Geschenke bekommen und in der Muttersprache kommunizieren können, sagte der Mediziner.

Sie sei regelrecht aufgetaut, spreche, spiele und lache, haben die Krankenschwestern beobachtet.

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Wie berichtet, können sich Ärzte und Schwestern kaum mit Sandra Maria unterhalten, da die Kleine kein Wort Deutsch spricht und die Krankenhausmitarbeiter auch mit Spanisch nicht weiterkamen. Der Autor dieser Zeilen konnte helfen. Er ist Portugiese und arbeitet seit vielen Jahre als Redakteur bei der HNA. Er hat Sandra Maria bereits zwei Mal besucht und wird es wieder tun. Wer also Portugiesisch kann, sollte sich ins Rot-Kreuz-Krankenhaus aufmachen, um dem hübschen, aufgeweckten Mädchen etwas Zeit zu vertreiben. Sie liegt auf der Station 3c. Sandra Maria ist noch einige Tage in Kassel. Dann fährt sie nach Oberhausen zurück, wo sie einige Wochen im Heim der Hilfsorganisation „Friedensdorf International" leben wird.

Wie berichtet, hat Noah die Kleine mit seinem Team unentgeltlich operiert. Der Krankenhausaufenthalt selbst kann aber nicht übers Klinik-Budget abgerechnet und muss anderweitig bezahlt werden. Daher bitten Noah und Kollegen um Spenden auf das Konto des RKH, Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel, Konto: 9660, BLZ: 520 604 10, Stichwort: Spende, Plastische Chirurgie, Prof. Noah, Sandra.

Wer die Organisation „Friedensdorf International" unterstützen will, die jährlich mehrere Hundert kranke und verletzte Kinder aus armen Länder und Krisengebieten zur Behandlung nach Deutschland holt, kann direkt spenden: Stadtsparkasse Oberhausen, Konto: 148 882, BLZ: 365 500 00. Sie ist aus einer 1967 ins Leben gerufenen Bürgerbewegung hervorgegangen und betreibt in Oberhausen ein eigenes Kinderdorf.

Von José Pinto

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