Mehr Parkplätze 

Eine Million für neue Straßen in der Rothenberg-Siedlung in Rothenditmold

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Arbeiten in der Rotenburger Straße: Dominic Walter bereitet mit Schotter den Bürgersteig vor. Bis Anfang Juli soll alles fertig sein.

Rothenditmold. Seit einigen Wochen wird in der Frankenberger und der Rothenburger Straße gebaut, im nächsten Jahr sollen Treysaer und Fritzlarer Straße folgen. Insgesamt eine Million Euro investiert die GWG in Rothenditmold.

„Der Unterbau der Straßen war teilweise noch aus der Erbauungszeit des Wohnkomplexes“, sagt GWG-Geschäftsführer Peter Ley. „Da war es jetzt einfach an der Zeit an den Straßenzügen zwischen Hersfelder Straße und Marienkrankenhaus etwas zu machen.

Etwa 30 Prozent mehr Parkplätze sollen nach den Arbeiten vorhanden sein. Bislang sei es oft so gewesen, dass in den schmalen Straßen zu schnell gefahren wurde, sagt Ley. Dem sollen jetzt in das Pflaster eingelassene Schwellen entgegenwirken.

Autofahrer müssen künftig langsamer fahren: In das Pflaster aus Naturstein werden Schwellen integriert. Foto: Meyer

Die Straßen werden verbreitert und mit Natursteinen gepflastert. Auch die Trittstufen vor den Hauseingängen sind weniger schmal. „Bisher sind die Autos immer sehr nah an den Eingängen vorbeigefahren“, so Ley. „Das wird sich jetzt ändern.“ In die neuen, diagonal angeordneten Parkplätze werden Mülltonnen und Papiercontainer integriert, die von der Haustür aus direkt zu erreichen sind.

Leerstand gibt es aktuell in den 627 GWG-Wohnungen auf dem Rothenberg keinen. 216 Wohnungen liegen davon in der denkmalgeschützten Otto-Haesler-Siedlung im Bereich Frankenberger Straße, Rotenburger Straße, Treysaer Straße, Fritzlarer Straße, Gudensberger Straße und Malsfelder Straße. Insgesamt leben in der Rothenberg-Siedlung rund 1250 Bewohner.

„Aber das war nicht immer so“, sagt Peter Ley. Um das Jahr 2000 habe der Rothenberg einer Geisterstadt geglichen, aber seitdem habe sich viel getan. Bei jedem Mieterwechsel würden die Wohnungen saniert. Auch die Loggien würden nach und nach freigelegt. Die Nachfrage nach Wohnungen sei groß. Im Viertel würden aufgrund der Nähe zur Uni auch viele Studenten wohnen. Aber insgesamt seien die Altersgruppen der Bewohner sehr gemischt.

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