An Wolfhager Straße

Tödlicher Fenstersturz: Ermittlungen abgeschlossen

Kassel. Ob der tödliche Fenstersturz einer 35-jährigen Frau am Mittwoch, 10. Dezember, ein Unfall, ein Selbstmord oder ein Verbrechen war, wird sich wohl nie aufklären.

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen in dem Fall eingestellt, wie Dr. Götz Wied, Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel, auf Anfrage der HNA mitteilte.

Die 35-jährige Frau war aus dem Fenster ihrer Wohnung im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses an der Wolfhager Straße in Rothenditmold in den Tod gestürzt. Sie schlug im Hinterhof des Hauses auf.

Die Ermittler hätten geprüft, ob der 36-jährige Lebensgefährte der Frau, der sich ebenfalls in der Wohnung aufhielt, für den Sturz verantwortlich sein könnte, sagt Wied. Es seien keine Hinweise auf Fremdverschulden gefunden worden. Auch die Obduktion habe keine Ansatzpunkte dafür geliefert.

Der 36-jährige Mann hatte gegenüber den Ermittlern ausgesagt, sich während des Sturzes in einem anderen Zimmer aufgehalten zu haben. Nachbarn hatten gegenüber der HNA erklärt, dass es zwischen der Frau und dem Mann in den Wochen vor dem Sturz und kurz davor immer wieder zu Auseinandersetzungen gekommen sei. (use)

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