Flüssigkeit entwich aus Wagon

Gefahrgutunfall in Rothenditmold: Feuerwehr im Einsatz

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Aus diesem Containerwagen trat eine unbekannte Flüssigkeit aus. Zur Untersuchung wurde der Wagen auf ein zweites Gleis gezogen.

Kassel. Nach einem Gefahrgutunfall am Gleisdreieck bei Rothenditmold kam es am Donnerstagnachmittag im über Kassel führenden Fernverkehr der Deutschen Bahn zu massiven Verspätungen.

Aktualisiert um 20.25 Uhr

Gegen 16.45 Uhr war eine bislang unbekannte Flüssigkeit aus einem mit verschiedenen Chemikalien beladenen Bahncontainer getropft, der in Höhe der Angersbachstraße auf einem Rangiergleis stand.

Aus Sicherheitsgründen mussten die beiden benachbarten Fernverkehrsgleise vorübergehend gesperrt werden. Die Schnellstrecke Hannover-Frankfurt wurde nach Auskunft der Bahn im Bereich Wilhelmshöhe in beide Richtungen gesperrt. Es kam zu Verspätungen, weil Züge umgeleitet wurden. Die Feuerwehr stopfte zunächst das Leck, dann wurde der Waggon zur weiteren Untersuchung in den Rangierbahnhof verfrachtet. Die Sperrung wurde inzwischen wieder aufgehoben.

Alle geladenen Chemikalien waren laut Bundespolizei für den Menschen nicht gefährlich, aber umweltschädlich. Welche Substanz genau ausgetreten war, steht noch nicht fest. Ein Ergebnis wird frühestens im Laufe des Freitags erwartet. (rud/dpa)

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