50 Kilogramm schwer

Fliegerbombe ohne Zünder am Marienkrankenhaus entdeckt: Keine Evakuierung nötig

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Auf dem Areal, wo der Neubau des Marienkrankenhauses enstehen soll, wurde am Dienstag bei Sondierungsarbeiten eine Fliegerbombe gefunden. 

Kassel. Eine 50 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe „GP100lbs“ ist am Dienstagmittag am Marienkrankenhaus in Rothenditmold gefunden worden.

Dies geschah nach Angaben von Michael Schmidt, Geschäftsführer des Krankenhauses, bei Sondierungsarbeiten auf dem Grundstück der Marburger Straße 85a. Dort soll ein Neubau entstehen.

Das Krankenhaus und die umliegenden Häuser mussten allerdings nicht evakuiert werden. Nach Angaben von Polizeisprecher Matthias Mänz waren Experten des Kampfmittelräumdienst, der beim Regierungspräsidiums Darmstadt angesiedelt ist, vor Ort und stellten fest, dass die Fliegerbombe keinen Zünder mehr hat. Nach Begutachtung der Kriegswaffe konnte diese kurze Zeit später abtransportiert werden.

Geschäftsführer Schmidt hofft, dass bei den Sondierungsarbeiten in den nächsten Tagen keine weiteren Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt werden. „Es wäre sehr aufwendig, das voll belegte Krankenhaus mit 200 Patienten zu evakuieren.“ 

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