Platz erinnert ehemaligen Ortsvorsteher Ottokar Knierim

Neuer Stadtteilplatz in Rothenditmold: Ein Treffpunkt zum Verweilen

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Ein Stück mehr Aufenthaltsqualität in Rothendimold: Vor der noch verhüllten Gedenktafel auf dem Stadtteilplatz, der nach dem „Rothenditmolder Original“ Ottokar Knierim benannt wurde, nahmen die Söhne Ottokar Knierims, Thorsten (links) und Frank Knierim (Zweiter von rechts), mit Stadträtin Esther Kalveram und Ortsvorsteher Hans Roth an der offiziellen Einweihung teil.

Rothenditmold. Der Termin war trefflich gewählt, pünktlich zum 700-jährigen Bestehen Rothenditmolds wurde am Freitag der neue Stadtteilplatz zwischen der Ziegenhainer und der Witzenhäuser Straße eingeweiht.

Der 350 Quadratmeter große gepflasterte und barrierefrei ausgestaltete Platz wird künftig nicht nur den Schülern des benachbarten Hessenkollegs Sitzgelegenheiten in den Pausen bieten, sondern lädt alle Bürger des Stadtteils zum Verweilen ein.

Noch ist nicht alles fertig, so fehlt etwa die neue Beleuchtung, auch auf das Kunstwerk „Verwirbelungen“, das den Platz zieren soll, weist bisher nur das Fundament hin. Dennoch wurde der neue Stadtteilplatz, der zu großen Teilen aus Mitteln des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ finanziert wurde, nun im Rahmen eines Festes eingeweiht. Weit über 100 Gäste kamen zu der Feier, darunter auch Mitglieder der Familie Ottokar Knierims, nach dem der Platz benannt wurde. Ottokar Knierim, der im vergangenen Jahr verstorben ist, wohnte an dieser Ecke und war von 1981 bis 1997 erster Ortsvorsteher Rothenditmolds. Ihre teils sehr persönlichen Erinnerungen an den Sozialarbeiter und SPD-Mann teilten Weggefährten im Rahmen der Laudatio. Ortsvorsteher Hans Roth hob die Leistungen des „Rothenditmolder Originals“ für den Stadtteil hervor, in dem der Begründer des Stadtteilarchivs als „das Gedächtnis Rothenditmolds“ galt. Überdies war Knierim ehrenamtlich im Stadtteil tätig, er zählte etwa zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins „Wir für Rothenditmold“. Der Landtagsabgeordnete Wolfgang Decker würdigte das politische Engagement des Sozialdemokraten, von dessen Arbeit all seine Nachfolger im Amt des Ortsvorstehers bis heute profitierten.

Während Stadträtin Esther Kalveram das neue Platzschild enthüllte, oblag der Familie die Präsentation der Gedenktafel, die weitere Informationen zum Leben und Wirken Knierims liefert. Im Anschluss an den Festakt lud die Familie Knierims zu einem Imbiss und Getränken ein, womit sich eine erste Gelegenheit bot, sich von der neu geschaffenen Aufenthaltsqualität im Quartier zu überzeugen.  

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