Persönliche Beratung immer möglich

Neues System für Kita-Plätze in Kassel: Online-Anmeldung soll in diesem Jahr kommen

Das ehemalige Gebäude von Möbel mobil wird zu einer neuen Kindertragesstätte umgebaut.
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Im ehemaligen Gebäude von Möbel mobil an der Wolfhager Straße entsteht eine neue Kindertagesstätte.

Kassel bekommt bald ein digitales Anmeldesystem für die Kinderbetreuung. Wann genau das System genutzt werden kann, das die Anmeldung im Bereich Krippe, Kindergarten und Hort umfasst, steht aber noch nicht fest.

Kassel - Eigentlich sollte die Online-Anwendung bereits im vergangenen Jahr an den Start gehen. An der bisherigen Anmeldung über das Portal Webkita hatte es viel Kritik gegeben. Unter anderem, weil dort nicht alle Einrichtungen mitgemacht haben. Der Grund dafür war, dass einige freie Träger datenschutzrechtliche Bedenken hatten. Zudem war der Stand des Verfahrens bei der Bewerbung für einen Kitaplatz nicht ersichtlich. Das soll sich jetzt ändern. „Wir hoffen, dass das neue System Kinderbetreuung Kassel (Kibeka) noch in diesem Jahr genutzt werden kann“, sagt Bildungsdezernentin Ulrike Gote. Auf einen konkreten Termin will sie sich aber nicht festlegen.

Wer die Anmeldung seines Kindes in einer Betreuungseinrichtung in der Vergangenheit über Webkita vorgenommen hat, hatte sich oftmals noch mal bei den Kindertagesstätten erkundigen müssen, ob es die Möglichkeit gibt, einen Betreuungsplatz zu bekommen. Wenn Kitas das System der Stadt nicht genutzt haben, mussten sich Eltern separat bewerben. Die Bedenken einiger Träger gegenüber Webkita habe man laut Gote mit dem neuen System Kibeka ausräumen können.

Neu ist vor allem, dass die Eltern einen Account anlegen können und darüber verbindliche Rückmeldungen zu ihren Anfragen erhalten. Suchfunktionen machen die Auswahl der Betreuungseinrichtungen für die Eltern bei Kibeka einfacher. So können die Einrichtungen unter anderem nach der Nähe des Wohnorts und nach pädagogischen Konzepten gesucht werden. Wenn es die Zusage für einen Platz gibt, werden die anderen Interessensbekundungen gelöscht.

Wichtig ist der Stadt, dass wie bisher auch künftig eine persönliche Beratung möglich ist. „Wenn jemand neu in den Stadtteil zieht und es Probleme gibt, dann versuchen unsere Mitarbeiter eine Lösung zu finden“, so Gote. (Kathrin Meyer)

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