Neue Gebäude für Mensa und Ganztagsbetreuung

Valentin-Traudt-Schule Kassel wird für elf Millionen Euro erweitert

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So soll es werden: Knapp 11 Millionen investiert die Stadt in Sanierung und Umbau des Valentin-Traudt-Schule im Stadtteil Rothenditmold. 

Die Valentin-Traudt-Schule in Rothenditmold wird in den nächsten Monaten immer mehr zur Großbaustelle.

Die provisorischen Klassenräume in hölzernen Containern, die derzeit noch auf dem Schulhof stehen, gehören dann 2022 der Vergangenheit an.

„Wir freuen uns sehr, dass es jetzt endlich losgeht“, sagt Schulleiter Tobias Kröck. „Wir haben mittlerweile mehr als 700 Schüler und die Tendenz ist stark steigend.“ Kröck betont, dass der Erweiterungsbau und die Sanierung ein absoluter Gewinn und ein Zeichen für den Stadtteil seien.

Insgesamt werden elf Millionen Euro investiert

Gebaut werden zwei neue Gebäude für eine Mensa und zusätzliche Räume für die Ganztagsbetreuung. Insgesamt investiert die Stadt Kassel elf Millionen Euro, davon kommen 8,15 Mio. Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm KIP II.

Tobias Kröck, Schulleiter Valentin-Traust-Schule Kassel.

„Die Mittel aus dem Investitionsprogramm dienen vorrangig dem Ziel, den Ausbau von Grundschulen zu inklusiven ganztägig arbeitenden Schulen im Pakt für den Nachmittag voranzubringen“, erklärt Schuldezernentin Ulrike Gote. Als Mittelstufenschule ist die Valentin-Traudt-Schule in der Region einmalig, und selbst in Hessen ist das neue Schulmodell nicht häufig anzutreffen. Es besteht im Wesentlichen darin, dass die Klassen 5 bis 7, ähnlich einer Förderstufe, gemeinsam Unterricht haben. Es gibt einen Bildungsgang, der zum Hauptschulabschluss führt und einen mit dem Ziel Realschulabschluss.

In den Hauptschulklassen werden nicht mehr als 20 Schüler unterrichtet. Ab der Klasse 8 gibt es einen Tag in der Woche praktischen und theoretischen Unterricht an einer beruflichen Schule. Hier bestehen Kooperationen mit der Elisabeth-Knipping-, Arnold-Bode- und Oskar-von-Miller-Schule.

Räume für Ganztagsbetreuung werden dringend benötigt

Für einen zukunftsfähigen Betrieb der Schule im Grundstufen- und Sekundarzweig mit entsprechender Ganztagsbetreuung sind dringend räumliche Ergänzungen und organisatorische Veränderungen erforderlich.

Neben der baulichen Erweiterung von acht Ersatzräumen für den Unterricht für die wegfallenden Provisorien sowie zehn Gruppen- und sechs Themenräumen für die Ganztagsbetreuung können künftig in der neuen Mensa mit 160 Sitzplätzen täglich bis zu 480 Essen ausgegeben werden.

Auch die Mensa zieht in das neue Gebäude ein

Die Verwaltung zieht aus dem früheren Hauptgebäude in das „alte Schulhaus“ an der Ecke Wolfhager Straße/Am Marienhof. Die frei werdenden Räume werden für Unterrichtszwecke umgebaut. Im „alten Schulhaus“ sind bisher Grundschulklassen untergebracht, die dann in den Neubau umziehen. Auch die Cafeteria und die Ganztagsräume ziehen in den geplanten Neubaukomplex, der dann zukünftig die vierzügige Grundschule mit 16 Klassen beherbergt.

Aus der alten Cafeteria wird unter anderem eine Bibliothek

Die frühere Cafeteria wird nach der Renovierung als Bibliothek und als Räume für Kunst- und Musikunterricht genutzt. Außerdem wird im Untergeschoss ein EDV-Raum eingerichtet. Neben dem Grundschulunterricht findet in den neuen Räumen dann auch die Ganztagsbetreuung statt. Diese ist für 340 Schüler ausgelegt. Für den Ganztagsbereich stehen neben den Klassenräumen zusätzliche Räume und offene Flächen zur Verfügung. Außerdem wird im Erdgeschoss die neue Schulmensa mit Küchenbereich errichtet.

Ein Bewegungsraum kann für größere Veranstaltungen über eine mobile Trennwand dann mit der Mensa verbunden werden. Schließlich werden auch die naturwissenschaftlichen Fachräume im Bestandsgebäude saniert, erweitert und auf den neuesten Stand gebracht. Im Zuge Erweiterung sind zudem neue WC-Anlagen einen neuen Aufzug und die Gestaltung der Außenbereiche mit Spielgeräten.

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