KVG-Vorstand Helbig: „Regiotram-Gesellschaft hält sich an tarifliche Vorgaben“

Andreas Helbig

Kassel. Die Krise im Regiotram-Verkehr entwickelt sich zu einem Schlagabtausch zwischen dem Vorstandsvorsitzenden der Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG), Andreas Helbig, und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL).

Laut Helbig nutze die Gewerkschaft die Probleme, um ihre Interessen in die Öffentlichkeit zu bringen. Insbesondere kritisiert Helbig Äußerungen des Kasseler GDL-Vorsitzenden Thomas Hupfeld, wonach die Arbeitsbedingungen für die Kollegen bei der Regiotram-Gesellschaft (RTG) belastend seien. Bei Hupfelds Äußerungen handele es sich um Behauptungen, erklärt Helbig: "Selbstverständlich hält sich die RTG an die tariflichen Vorgaben." Die RTG wird zu jeweils 50 Prozent von der KVG und der Hessischen Landesbahn betrieben.

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Seit Montag sind auf drei Regiotram-Linien Fahrten ausgefallen, sie wurden von Bussen übernommen. Der Grund sei ein hoher Krankenstand unter den Fahrern. Den führt Hupfeld auch auf die belastenden Arbeitsverhältnisse zurück. Helbig dagegen erklärt, dass nur ein Drittel der RT-Ausfälle personelle Ursachen hätte. Gegen die pauschale Kritik an den Arbeitsbedingungen spräche zudem, dass es nahezu keine Mitarbeiterfluktuation gebe. (cow)

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