20 Pilger aus Ahnatal und Umgebung wandern von Eisenach nach Marburg

Mit Rucksack und Liederheft

Auf dem Weg nach Marburg: 20 Pilger, 15 davon aus Ahnatal, wandern derzeit zur Elisabethkirche nach Marburg. Foto:  Kisling

Ahnatal. „Es ist eine Woche, die Gelegenheit bietet, über Gott und die Welt und über das eigene Leben nachzudenken. Es ist ein Abschied vom Alltag.“ Mit diesen Worten verabschiedete Wilfried Ullrich, Pfarrer am Kammerberg, 20 Pilger – 15 davon aus Ahnatal, zwei aus Hofgeismar sowie Pilger aus Vellmar und Fürstenwald – in einer ökumenischen Andacht in der Kirche Weimar.

Die Pilger haben sich am Samstag auf den Weg gemacht, um die 193 Kilometer des Elisabethpfades von Eisenach nach Marburg in sieben Tagen zu absolvieren.

„Seid offen für Begegnungen - und ihr werdet neue Erkenntnisse gewinnen“, appellierte Ullrich an die Wallfahrer.

15 bis 33 Kilometer müssen die 20 Gläubigen pro Tag auf sich nehmen. Unterstützt werden sie dabei von einem Begleitfahrzeug, das an den jeweiligen Zielorten wartet. Dabei erwarteten die Pilger Unterkünfte verschiedener Art. Vom Gasthaus bis zur Pilgerherberge ist alles dabei.

Die Gemeinschaft, die sich entwickelt, symbolisierten die Pilger bereits beim Gottesdienst am Freitag, als sie nach dem Segensempfängnis singend und Hand in Hand im Pilgerschritt aus der Kirche auszogen, um sich mit Rucksack und Liederheft auf den Weg zur Marburger Elisabethkirche zu machen. (ptk)

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