Ruslan rappt über Kassel und seinen Kiez

Kassel. Der Norden Kassels ist das Zuhause von Rapper Ruslan Hodorovski. Der 25-Jährige rappt als „R-Crime“ über das Leben von Jugendlichen in Kassel, leuchtende Hochhäuser im Philippinenhof und über Politiker wie Thilo Sarazin.

Gerade arbeitet er an neuen Liedern über seine Heimatstadt. Die will er bald im Internet und eventuell auch als CD veröffentlichen.

„Ich mache Kassel bekannt“, heißt eine Passage aus seinem Lied über „Meine Gegend“. Der große Durchbruch ist ihm aber bisher noch nicht gelungen. „Klar wäre es schön, von der Musik leben zu können“, sagt Ruslan Hodorovski. Derzeit ist er als Küchenhilfe in einer Kindertagesstätte angestellt.

„Ich mache die Musik vor allem für mich. Wenn sie jemanden gefällt, dann freut mich das natürlich“, sagt der in der Ukraine geborene R-Crime. Daher stammt auch der Name seines Künstlernamens. „R steht für Ruslan und Crime für die Kriminalität, die ich in dort miterlebt habe“, sagt er. Mitte der 1990er Jahre sei er dann mit der Familie nach Kassel gekommen.

Auch wenn er in seinen Musikvideos seine Gegend im Stile von Bushido oder anderen deutschen Rappern präsentiert, will er nicht das Image des harten Rappers aufbauen. „Das passt nicht so zu mir. Man muss sich schon so zeigen, wie man in Wirklichkeit ist“, sagt er. (mho)

Rubriklistenbild: © Foto: Holscher

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