Entwässerungsbetrieb erneuert für 500 000 Euro Trennsystem

Sackgasse an der Baugrube

Krater in der Christbuchenstraße: Die Städtischen Werke haben die Wasser- und Gasleitungen an der Einmündung Kaupertweg verlegt, um Platz für neue Abwasserrohre zu schaffen. Foto: Dilling

Kirchditmold. Autofahrer, die an der Christbuchenstraße zwischen Kaupertweg und Wilhelmshöher Weg oder an der Weißen Breite wohnen, müssen bis Mitte April Umwege in Kauf nehmen: In Höhe des Kaupertwegs ist Schluss, die Christbuchenstraße endet dort an einer Baugrube.

Grund dafür sind laut Projektleiter Holger Rücker neue Schmutzwasser- und Regenwasserkanäle, die der Kasseler Entwässerungsbetrieb (KEB) bis zum Spätsommer im Kaupertweg und in der Straße „Auf der Schubach“ verlegen wird.

Die Anwohner seien schon informiert worden. Die Telekom wolle außerdem im Kaupertweg neue Kabel verlegen, sagt Rücker.

Der KEB investiert dabei 500 000 Euro in die Erneuerung des maroden Trennsystems. Der Startschuss für die Baustelle fiel bereits Anfang dieser Woche, als Arbeiter der Firma Emmeluth die Baugrube mitten auf der Christbuchenstraße aushoben.

Dort befindet sich der Hauptsammler, an den die neu zu verlegenden Abwasserleitungen angeschlossen werden müssen.

Zunächst mussten die Städtischen Werke Wasser- und Gasleitungen in der Christbuchenstraße umlegen, damit der KEB in dieser Woche in der Baugrube genügend Platz zum Arbeiten hat.

Wegen der Verlegung der Wasserleitung mussten die Anwohner am Donnerstag acht Stunden ohne Wasser auskommen. (pdi)

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