Reise von Tausenden von Kilometern

Sahara-Sand sorgt für Staubschicht auf Autos

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Unser Foto zeigt HNA-Volontärin Julia Schwekendiek, die den Staub mit einem Schwamm wegwischt.

Kassel. Wer in den vergangenen Tagen die Fenster geputzt hat, ärgert sich jetzt. Auch Autofahrer erleben zurzeit, was der Sand aus der Sahara nach Tausenden von Kilometern Reise bei uns anrichtet. Eine dünne, gelb-orangefarbene Staubschicht überzieht alles, was im Freien steht.

Der Sahara-Sand sei im Frühjahr wegen der vorherrschenden Windströmung aus Richtung Süden kein seltenes Phänomen, sagt der Kasseler Meteorologe Prof. Lutz Katzschner. Durch die in den höheren Lagen noch erhebliche Abkühlung in den Nachtstunden sinke die Luft mit dem Staub zum Boden. Mit dem Tau kommen die kleinen Sandpartikel auf die Oberflächen. Das könne kurzfristig zu erhöhten Staubmesswerten führen.

In den nächsten Tagen soll der Nachschub an Sahara-Sand nachlassen. Blütenstaub ist aber noch reichlich in der Luft. (tos)

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