358 kamen zum Anschwimmen

Freibäder Harleshausen und Wilhelmshöhe: Saisonstart mit Zuversicht

Ließen es sich nach dem Schwimmen in Harleshausen schmecken: (im Uhrzeigersinn von vorn links) Ute Volz, Bruni Schröder, Kurt Battenhaus und auf der rechten Seite Karin Ewald, stehend Anita Mahrt und ganz rechts vorn Edwin Freudel.

Kassel. Am Morgen des Starts in die Freibadsaison herrschten in Harleshausen 22,5 Grad Wassertemperatur und 12 Grad Lufttemperatur. Das verkündete Bademeister Marcel Brede um 9.30 Uhr.

Die Tapferen und Unermüdlichen kamen trotz dieser kühlen Temperaturen zum Anschwimmen in die Freibäder Harleshausen und Bad Wilhelmshöhe. Am Abend des 1. Mai hatten 166 Menschen das Freibad Wilhelmshöhe und 192 das Freibad in Harleshausen besucht.

Lexikon-Wissen aus dem Regiowiki der HNA

- Freibad Wilhelmshöhe

Es mag dem Wetter geschuldet sein, dass vor einem Jahr nach Harleshausen 412 und nach Wilhelmshöhe 510 Schwimmer kamen. An den Fördervereinen lag es nicht, die waren in diesem Jahr besonders aktiv, um die Aufmerksamkeit auf die beiden Bäder zu lenken. In Harleshausen hatte die Truppe um die Vereinsvorsitzende Anita Mahrt zum deftigen Frühstück eingeladen. Um 9.30 Uhr saßen bereits 53 Frühschwimmer am reichlich gedeckten langen Tisch, um sich zu stärken. Stolz waren die Vereinsmitglieder, dass sie im Vorverkauf doppelt so viele Saisonkarten für die beiden Freibäder verkauft haben wie im vergangenen Jahr: 218 Karten an Vollzahler und 165 zum ermäßigten Preis. Damit hatten die Harleshäuser 23 775 Euro erwirtschaftet. „Dieses Ergebnis zeigt, dass das Bad dringend erhalten bleiben muss“, sagte Mahrt.

Freuten sich über die Öffnung des Freibads Harleshausen: Ellen Mohr, Karsten Sokol, Heidi Schäfer, Christine Lachmann, Astrid Gräber und Isabel Fuhr ließen sich auch von den kühlen Temperaturen nicht vom Schwimmen abhalten. 2 Fotos: Malmus

Auch in Bad Wilhelmshöhe war man zuversichtlich. Badleiter Bernd Nowak zeigte sich erfreut über die Besucher: „Es waren nicht nur die üblichen Schwimmer aus der Nachbarschaft, sondern auch viele neue Gesichter zu sehen.“ Die Stimmung war gut und niemand wollte etwas davon hören, dass es wegen der umstrittenen Schließungspläne des Bades die womöglich letzte Saison sein könnte. „Wir sind zuversichtlich, dass das Schwimmbad erhalten bleibt“, sagte Nowak. Ähnlich äußerte sich auch Prof. Dr. Kuno Hottenrott, Vorsitzender des Fördervereins des Freibades: „Das Anschwimmen war ein echtes Ereignis.“ Ausdrückliches Lob richtete er an die Städtischen Werke: „Respekt, wie sie es geschafft haben, in nur drei Wochen das Becken in einen tadellosen Zustand zu versetzen.“ (chr/pee)

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