Wer nicht aufisst, zahlt mehr

Neues Asia-Restaurant im Kasseler Cineplex Capitol: Sushi per Tablet bestellen

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Der Sushi-Meister: Jan ko Jin Lanko arbeitet im neu eröffneten "Sakura". Zuvor hat er in Frankfurt gearbeitet.

Nach einem längeren Leerstand ist wieder Leben eingekehrt in die größte gastronomische Fläche im Kino Cineplex Capitol. Für allzu gierige Gäste gibt es eine "Strafe".

In diesen Tagen hat das asiatische Restaurant "Sakura" eröffnet, das an der Wilhelmsstraße Sushi, Wok- und Grillgerichte anbietet. Bis vor zwei Jahren war dort das China-Restaurant „Jade“ beheimatet, von dessen Konzept sich das neue eröffnete Restaurant aber deutlich unterscheidet.

Nach einem aufwendigen Umbau präsentiert sich die Gastronomie im modernen Asia-Stil. Durch die Aufteilung auf zwei Ebenen und abgetrennte Bereiche sowie Sitznischen wirkt das 450 Quadratmeter große Restaurant mit seinen 200 Plätzen vergleichsweise lauschig.

Einheitliches Farbkonzept: Im Inneren des "Sakura" in Kassel erinnert prinzipiell nichts mehr an das alte Restaurant namens Jade.

Neben einer klassischen Karte können die Gäste auch mit Tablets bestellen. Wer das „All you can eat“-Angebot nutzt, darf sich zunächst fünf kleine Portionen bestellen. Erst wenn diese serviert worden sind, darf nachbestellt werden. Auf diese Weise soll eine frische Zubereitung garantiert und darüber hinaus vermieden werden, dass Gäste ihren Hunger überschätzen und deshalb anschließend ein Großteil der Lebensmittel weggeschmissen werden muss.

Sakura: Wer Essen bestellt, aber nicht aufisst, zahlt Strafe

Dazu beitragen soll auch eine „Strafe“. Denn wer bestellte Speisen unangetastet lässt, muss ein bis zwei Euro (je nach Speise) zusätzlich bezahlen. Wobei die Betreiber darauf verweisen, dass niemand gezwungen werde, etwas aufzuessen, was ihm nicht schmeckt.

Neben dem „All you can eat“-Angebot gibt es auch normale Mittagsgerichte und eine klassische Abendkarte. Die Preise liegen zwischen sechs und 20 Euro.

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Sakura in Kassel: Raum für geschlossene Gesellschaft

Auch für geschlossene Gesellschaften hat das „Sakura“ vorgesorgt. So gibt es einen Raum, der durch japanische Schiebetüren vom restlichen Restaurant abgetrennt ist. Per Knopfdruck lässt sich ein Milchglaseffekt herbeizaubern, sodass die Gäste selbst entscheiden können, ob sie vor den Blicken der anderen Restaurantgäste unbehelligt bleiben wollen. Im verglasten Innenhof des Kinos gibt es einen weiteren Restaurantbereich, der sich für Gesellschaften abtrennen lässt. 

Die Videos stammen nicht von der HNA. Sie sind Bestandteil der eigenständigen Video-Plattform Glomex.

Auch wer nur etwas trinken möchte, ist im „Sakura“ willkommen. An einer großen Theke werden nicht nur Cocktails serviert.

Erst vor wenigen Tagen hatte in Kassel ein neues Sushi-Restaurant eröffnet. Das Lokal an der Ecke Wilhelmshöher Allee und Lange Straße wurde zum "Taki Sushi House".

Tablet-Buffet gibt es zweimal in Kassel 

Mit Tablets bestellen und damit ein gesittetes Buffet-Flair schaffen: Die Idee ist nicht ganz neu. Ein Vorreiter in Deutschland war beispielsweise die Restaurantkette Okinii. Der Sushi-Anbieter ist inzwischen mit Filialen in Köln, Düsseldorf, Essen, Bonn, Wiesbaden und Saarbrücken vertreten. 

Auch in Kassel ist das Konzept mit dem Tablet-Buffet bereits seit einigen Jahren Vertreten - ebenfalls neben einem Kino. Das YOYO Sushi & Grill befindet sich am Karlsplatz 8. Wenn man die große Treppe zum Haupteingang des CineStar (früher Ufa-Palast) hochgeht, dann befindet sich das Lokal auf der rechten Seite. Auch dort hat der Gast die Wahl zwischen Sushi und anderen asiatischen Speisen, die vom Kellner an den Tisch gebracht werden. 

Karte: Hier ist das Sakura in Kassel

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