Salzmann: Minus droht bei Leerstand - Stadt hat Risiko von 730.000 Euro

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Luftbild des Salzmann-Geländes

Kassel. Wenn die Stadtverordneten am Montag der Einrichtung eines technischen Rathauses in der Salzmann-Fabrik zustimmen, ist dies mit hohen finanziellen Risiken verbunden.

Sollten die durch einen Umzug frei werdenden Büroflächen, die die Stadt derzeit in der Innenstadt angemietet hat, nicht untervermietet werden können, liegt das Kostenrisiko für Kassel bei einer Dreiviertelmillion Euro.

Die drohenden Verluste resultieren daraus, dass die Stadt neben dem Rathaus weitere Büroflächen in der Innenstadt angemietet hat. Sollten die Ämter des Dezernates Verkehr, Umwelt, Stadtentwicklung und Bauen wie geplant im Januar 2013 in das Salzmann-Gebäude umziehen, werden Büroflächen vorzeitig frei, die teilweise bis zum Jahr 2018 angemietet sind. Insbesondere geht es um 2600 Quadratmeter an der Kurt-Schumacher-Straße, für die ein neuer Untermieter gefunden werden müsste.

Auslöser dafür, dass die Stadt mögliche Verluste im Zusammenhang mit den Salzmann-Plänen bezifferte, war eine Anfrage der CDU-Fraktion. Die Christdemokraten halten das finanzielle Risiko für zu hoch. Zudem, so CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Norbert Wett, sei im Hinblick auf eine irgendwann umgesetzte Regionalreform, bei der Stadt und Landkreis Kassel sich Aufgaben teilen, eine Mietfestlegung bei Salzmann auf 25 Jahre inakzeptabel. (bal)

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