Über 500 Gäste in Kassels ältestem Gebäudekomplex 

Sanierter Renthof wurde mit rauschendem Fest eröffnet

+
Es ist vollbracht: Die Renthof-Macher vor der Publikumskulisse im alten Kloster-innenhof. Von links Kirstin Homburg-Kleinkauf und Uwe Kleinkauf, Hoteldirektorin Undine Bay, Direktionsassistentin Ilka Holzhauer und ihr Vater Rainer Holzhauer.

Kassel. Im aufwändig renovierten Renthof wurde am Freitag die offizielle Eröffnung gefeiert. Etwa 500 geladene Gäste bevölkerten den lauschigen Innenhof des ehemaligen Karmeliterklosters, das jetzt Hotel, Restaurant, Bar und Event-Location ist.

Staunen, schwelgen und die Sommernacht genießen: Beim großen Eröffnungsfest im Renthof, der nach gut dreijähriger Sanierung zur spektakulären Event-Location mit Hotel, Bar und Restaurant geworden ist, war nahezu jedes gesellschaftlich bekannte Gesicht aus dem Raum Kassel anzutreffen. Nach dem nicht enden wollenden Begrüßungs-Defilée fühlte sich Mitinhaber Uwe Kleinkauf, als habe er „mindestens 1000 Hände geschüttelt“.

Damit waren den Förmlichkeiten des Abends aber schon Genüge getan: Kleinkaufs gastronomischer Kompagnon Rainer Holzhauer hatte die Sause mit solch stilvoller, klassenloser Lässigkeit ausgerichtet, wie man es von seiner „Grischäfer“-Truppe kennt. Im quirligen Gästetrubel des alten Karmeliterklosterhofs fühlten sich gesichtsbehaarte Hipster mit T-Shirt, Shorts und Herrendutt ebeso wohl wie Damen in spektkulärer Abendtoilette oder modisch treffsichere Männer, die – perfekt für Außen-Festlichkeiten auch nach 18 Uhr – im weißen, Bond-mäßigen Dinnerjacket aufgelaufen waren.

Hingucker des Abends: Sabine Emmerich mit Hut zum tollen Kleid. „Weil Grischäfer-Senior Erich Holzhauer Hüte so sehr mag“, verriet ihre Mutter Renate Engelhardt.

Den atemberaubenden Räumlichkeiten des neu zum Leben erweckten Renthofs aber stahl niemand die Schau: Für Mitinhaberin Kirstin Homburg-Kleinkauf, die als Architektin alle Details mitgeplant hat, ist der ehrwürdige Bau ein Ensemble von „lauter Lieblingsorten“ geworden. Vor allem den lauschigen Klosterhof bezeichnete ihr Planungs-Kollege Joachim Groger vom Kasseler Büro GGS als „fantastisches neues Wohnzimmer für Kassel“, was von den Zuhörern bei den Festreden in der jetzt voll integrierten Alten Brüderkirche mit begeistertem Beifall quittiert wurde.

Toll ist es geworden: Von links Uni-Präsident Prof. Reiner Finkeldey und Ehefrau Olympia sowie Ulrike Neurath (Museum für Sepulkralkultur) mit Dr. Kai Füldner (Stadt- und Naturkundemuseum).

Auch Oberbürgermeister Bertram Hilgen sprach ein paar Worte – obwohl ihn das, was die Renthof-Macher geschaffen haben, eigentlich „sprachlos“ mache. In dieser Aufbauleistung – so viel aber müsse gesagt werden – „steckt eine ganz große Portion Heimatliebe drin.“

Die Atmosphäre am neuen Lieblingsort der Kasseler werden am kommenden Samstag auch hochrangige Staatsgäste erleben können: Wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Griechenlands Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos gemeinsam mit dem Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier zur offiziellen Eröffnung der documenta 14 nach Kassel kommen, wird am Rande der Visite ein festliches Essen für die Polit-Prominenz im Renthof ausgerichtet.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.